Germany's Next Topmodel: Neele Hehemann rechnet mit Heidi Klum ab

Germany's Next Topmodel Neele Hehemann
Neele Hehemann kam mit Heidi Klums Vater nicht klar. © Folge 181, Model-Runde mit Lisa Loch, Neele Hehemann, Marie Nasemann und

"Günther Klum ist unglaublich unsympathisch"

Die Freude von Neele Hehemann über ihren vierten Platz in Heidi Klums Casting-Show 'Germany's Next Topmodel' 2010 währte nicht lange: Kurz nach Ende der Sendung stieg die Münchnerin aus dem Folgevertrag mit der Agentur 'ONEeins' aus. Geleitet wird sie von Heidi Klums Vater Günther Klum. Für die 24-Jährige war der Ausstieg ein Albtraum.

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"Die Verträge sind furchtbar. Die können sie aber auch gar nicht halten, sonst wären wir nicht rausgekommen", so Neele im Interview mit 'Bunte.de'. Neben ihr kündigten auch Alisar Ailabouni und Jana Beller ihre Verträge mit dem Klum-Management. Mit ONEeins wollte Neele wie sie selbst sagt gar nicht zusammenarbeiten. Doch sie hatte keine Wahl: "Wenn einem gesagt wird: 'Unterschreib den Vertrag, sonst darfst du nicht mit nach Kapstadt fliegen', macht man das. Man will die Chance ja auch nicht vertun."

Wie Neele erzählt, musste sie sich ihren Ausstieg teuer verkaufen - sowohl finanziell als auch auf psychischer Ebene. "Ich habe sehr viele Nerven gelassen und wirklich wochenlang nicht richtig geschlafen." Ihre gesamten Einnahmen aus der Sendung gingen für Anwaltskosten drauf. Doch der Vertrag mit ONEeins sei für sie nichts gewesen. "Ich habe einfach sofort gemerkt, dass mir das überhaupt nichts bringt. Die Jobs, die man über 'GNTM' bekommt, sind ja schon sehr kommerziell. Damit konnte ich nichts anfangen, und natürlich habe ich da auch keine Jobs bekommen", erzählt sie weiter.

Doch noch ein Grund trug wesentlich zu ihrem Ausstieg bei: Heidi Klums eigener Vater. Der sei "unglaublich unsympathisch", so Neele. "Mit dem komme ich persönlich einfach nicht aus. Man kann mit niemandem zusammenarbeiten, mit dem man sich einfach gar nicht versteht."

So sympathisch Heidi sei, so sei ihr Vater das komplette Gegenteil. "Allein die Art, wie er mit einem redet, so von oben herab. Und er hat einen auch nie ernst genommen. Ich finde, das ist keine Basis, auf der man zusammenarbeiten kann", erzählt sie weiter.

Günther Klum selbst hat sich erst kürzlich gegen Vorwürfe gewehrt. Konkurrierende Agenturen würden seinen Models unseriöse Angebote unterbreiten. "In der Modebranche gibt es viele, die den Mädchen das Blaue vom Himmel versprechen und nichts davon erfüllen", sagte er 'Bunte'. Es seien auch Models wieder zu seiner Agentur zurückgekehrt. Neele Hehemann wird dies nicht tun. Ihr hartes Urteil: "Über ONEeins kann man nur der kommerzielle C- oder D- oder E- oder F-Promi werden."

Auch auf Heidi Klums vermeintliches Mutti-Image während der Sendung geht sie ein. Nach der Show sei davon nicht mehr viel übrig - von einer Freundschaft ganz zu schweigen. "Dazu ist die Distanz viel zu groß. Die Nähe, die vielleicht übers Fernsehen rüberkommt, ist einfach nicht da. Auf der einen Seite ist sie eben ein riesengroßer Star, was soll sie sich da jetzt mit so kleinen Hüpfern anfreunden, die mal kurz ein bisschen im Fernsehen sind und dann wieder weg? Ich kann es schon verstehen", so Neele. Von Claudia Schiffer, die in 'Fashion Hero' überhaupt keine Berührungsängste gehabt habe, sei Heidi aber weit entfernt.

Von ihrer einstigen Model-Mama wisse sie nicht mal, ob sie Neele noch erkennen würde, wenn sie sich über den Weg laufen würden. "Bei mir hat sie auf jeden Fall nicht mehr angerufen und gefragt, wie’s mir so geht und was ich so mache. Ich wüsste auch von niemand anders, dass sie sich da mal gemeldet und erkundigt hat", so Neele.

Bildquelle: VOX