'Germany's Next Topmodel': Kandidatin Kiki bekommt kein Foto

'Germany's next Topmodel': Für Kiki kommt es knüppelhart
Heidi Klums Mädchen lassen ordentlich die Fetzen fliegen © Getty Images, Ralf Juergens

Bei 'Germany's next Topmodel' fliegen die Fetzen

Heimweh zehrt an den acht verbliebenen Mädchen von "Germany's next Topmodel" zu Beginn der Episode. Ein Glück, dass Heidi die Postbotin mimt und allen Kandidatinnen Post aus der Heimat bringt. Wirklich allen Kandidatinnen? Von wegen, ausgerechnet Kiki, die ihre Familie mit am meisten vermisst, bekam kein Päckchen von ihren Lieben. Total aufgelöst ruft die 17-jährige aus der Model-Villa in den USA zuhause an, nur um zu erfahren, dass ihre Mutter geistesgegenwärtig Spinatknödel gen Amerika versandt hat, damit die liebe Tochter nicht vom Fleisch fällt. Nur der US-Zoll war davon verständlicher Weise weniger begeistert.

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Als erste Challenge des Tages mussten sich die Mädchen dann vor einem recht ungewöhnlichen Publikum beweisen. Nicht vor Modekennern und Fashionistas, sondern einer grölenden Biker-Meute. Prompt wurde unter den Models ausgelost, wer sich als erster vor die Rocker wagen muss. Im Nachhinein war die Sorge aber absolut unbegründet. Die Biker waren sofort Feuer und Flamme für die Mädels - Und waren von dem Germany-Export gleich so angetan, dass sie einen Umzug nach Deutschland in Erwägung zogen.

Am überzeugendsten machten das die drei Damen Vanessa, Lisa und Anuthida, die sich damit ein Casting für die New York Fashion Week verdienten. Der Weg dorthin war aber alles andere als ein Zuckerschlecken. Anuthida war derart durch den Wind, dass sie sich im Eifer des Gefechts mit ihrer Cortison-Salbe die Zähne putze. Und auch die New Yorker U-Bahn stellte die drei auf eine ähnlich harte Probe, wie die morgendliche Mundhygiene.

Viel zu spät kreuzen Vanessa, Lisa und Anuthida beim Kunden auf, haben aber Glück, dass dieser Gnade vor Model-Recht walten lässt. Am Ende können sich Lisa und Anutida über einen Walk auf der Fashion Week freuen, nur Vanessa guckt in die Röhre. Und trotz jeder Menge ablenkender Sixpacks hinter der Bühne behalten die beiden Auserwählten einen kühlen Kopf und überzeugten ihren Kunden vollauf.

Das Male-Shooting bringt die 'Germany's next Topmodels' an ihre Grenzen

In der Zwischenzeit wurden die fünf verbliebenen Models in spe zu Tanzunterricht verdonnert. Und dabei kracht es zwischen Kiki und Darya gewaltig. Weil erstgenanntes Mädchen sich bei den Instruktionen der Coaches zu tapsig anstellt, wähnt sich die andere um eine Übungseinheit betrogen. Als Kiki ihr widerspricht, gibt ihr Darya mit allem nötigen Respekt zu verstehen, dass sie doch bitte endlich ihre "dumme Fresse" halten möge. Diplomatie und so...

Überhaupt findet Darya überall ein Haar in der Suppe, das meist von Kiki zu stammen scheint. Auch bei ihrem nicht optimal verlaufenen Shooting haben irgendwie alle außer ihr Schuld. Und dabei sind Male Models doch ein "gerngesehenes Accessoire", weiß Model-Mama Heidi - nur bei der schüchternen Kiki nicht, die sich nicht so recht an die Herren der Schöpfung herantrauen will. Sehr zur (Schaden)Freude von Darya, wie könnte es auch anders sein. Aber auch Anuthida, frisch von der die New York Fashion Week eingetrudelt, kann sich mit ihren männlichen Tanzpartnern nicht so recht anfreunden.

Eine letzte Hürde vor der Entscheidung war der obligatorische Walk vor der dreiköpfigen Jury. Dieser wurde dieses Mal aber zu einer mehr als rutschigen Partie. Mit einem Regenschirm bewährt, stapften die Damen durch heftigen Niederschlag. Das gelang Katharina am besten, so wie vieles in der Woche. Daher war es auch nicht verwunderlich, dass sie sich gleich mit einem Foto von der Jury in die nächste Runde verabschieden durfte.

Auch Darya, Jüli, Vanessa, Lisa und Ajsa überzeugten Klum und Co. Blieben also noch zwei Kandidatinnen auf der Abschussliste: Anuthida und Kiki. Beide zeigten Schwächen im Nahkampf mit ihren männlichen Accessoires beim Shooting, aber Schluss war nur für Kiki. Der schwache Trost: Die leckeren Spinatknödel von Muttern müssen es bald nicht mehr durch den US-Zoll schaffen.

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