Gerard Butler: "Mein Körper ist ein unglaublich fittes Instrument"

Gerard Butler: "Mein Körper ist ein unglaublich fittes Instrument"
Gerard Butler spielt in "Gods of Egypt" die Rolle des Set © 2016 Concorde Filmverleih GmbH / Lisa Tomasetti

Die meisten Fans können sich an Gerard Butler (46) vor allem deshalb erinnern, weil er in "300", mit seinem durchtrainierten Mega-Body als trojanischer Krieger die Welt im Sturm eroberte. Jetzt hat der 46-jährige Schotte ein zweites Mal das kurze Lederröckchen und die Sandalen übergestreift und lässt seine Muskeln erneut spielen.

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Kinostart von "Gods of Egypt"

In "Gods of Egypt" schlüpft Butler in die Rolle des bösen Gottes Set, der seinen Bruder brutal ermordet und somit die Macht über Ägypten an sich zieht. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur spot on news zum Kinostart am 21. April verriet Butler jetzt, dass ihn die griechische und ägyptische Mythologie "immer wieder magisch anzieht". "Schon als Kind habe ich davon geträumt, in einem solchen Film wie 'Gods of Egypt' mitzuspielen", sagte Butler und fuhr fort: "In meinem Traum stand ich auf einem Berg mit einer Prinzessin im Arm, umgeben von Zauberern und Königen".


Unglaublich fit durch Schauspielerei

Für den Junggesellen war schon damals klar, dass "ich gerne immer in dieser Welt leben wollte". Heute könne er andere Menschen auf "diese Reise in phantastische Abenteuer" mitnehmen. "Es ist sicherlich das Wahrwerden eines Traumes für mich", beschreibt Butler seine sehr erfolgreiche Karriere in Hollywood.


Für den Schotten hat sein Beruf aber auch noch einen weiteren positiven Nebeneffekt: Er wäre nicht in der guten physischen Verfassung, in der er heute ist, wenn er nicht Schauspieler geworden wäre. "Ich habe gelernt zu surfen, ich habe meinen Körper in ein unglaublich fittes Instrument verwandelt. Ich habe gelernt, mit Schwertern zu kämpfen. All das habe ich meinen Rollen zu verdanken. Denn privat bin ich eher ein Typ, der sich gerne mal gehen lässt", verriet Butler.


Auch "London Has Fallen" in den Kinos

Neben "Gods of Egypt" hat Butler derzeit noch ein weiteres Hollywood-Projekt zu vermarkten. Beinahe zeitgleich mit dem Fantasy-Streifen, kam auch "London Has Fallen" in die Kinos. Der Schauspieler selbst findet diesen Umstand "auch nicht gerade glücklich, aber auf der anderen Seite sind es sehr unterschiedliche Filme, die hoffentlich beide ihr eigenes Publikum finden werden".


"London Has Fallen" ist eine Fortsetzung des 2013 erschienenen Actionthrillers "Olympus Has Fallen". "Es ist einfach nur pure Action. Von der ersten bis zur letzten Minute, ein Wahnsinns-Ritt durch London", beschreibt Butler den Film.


Privat kein ägyptischer Gott

Auf die Frage, warum ausgerechnet er immer wieder für die Rolle eines starken und charismatischen Anführers ausgewählt wird, antwortete Butler: "Ich bin wohl eher der Typ, der diese Führer-Qualität ausstrahlt. Das ehrt mich natürlich sehr, denn privat bin ich eher still und zurückhaltend. Da überlasse ich gerne anderen das erste Wort".


Färbt es ab, wenn man griechische oder ägyptische Götter spielt, glaubt man da an seine eigenen "göttlichen" Qualitäten? Butler schmunzelt und sagt: "Wenn ich in den Spiegel schaue, dann sehe ich eher sofort, warum ich kein Gott bin. Du erkennst deine Fehler, aber Ehre, Anstand und Integrität sind Qualitäten, die auch ich als 'Erdling' hoffentlich jeden Tag mitbringe. Das jedenfalls ist mein ganz persönlicher Anspruch im Leben".



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