George W. Bush: "Ich dachte, Bono wäre mit Cher verheiratet"

George W. Bush: "Ich dachte, Bono wäre mit Cher verheiratet"
"Wo hat er denn Cher gelassen?" - George W. Bush (li.) und Bono 2005 bei ihrem Treffen im Oval Office © ddp images

Sonny oder Nicht-Sonny, das war hier die Frage - und US-Präsident a.D. George W. Bush (69) hätte sie (natürlich) fast falsch beantwortet. Denn der nicht unbedingt für seine breite Allgemeinbildung bekannte Ex-Politiker hat auch in Sachen Musik ein bedenklich eingeschränktes Fachwissen, wie er jetzt in der TV-Doku zugegeben hat. So hätte er U2-Frontmann Bono (55, "Miracle Drug") bei einem Treffen peinlicherweise fast eine skurrile Liaison unterstellt.

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Sonny oder nicht Sonny?

Im Zuge einer AIDS-Hilfskampagne habe er im Jahr 2005 Bono im Oval Office zu Gast gehabt, erinnert sich Bush laut "NME" im neuen Film "Countdown To Zero". "Jemand kam rein und sagte 'Bono ist auf dem Weg. Sie wissen sicher, wer er ist?' Und ich schaute die Leute an und sagte, 'Natürlich, er ist mit Cher verheiratet!"

 

"Bono? Meine Idee war das sicher nicht"

 

Hintergrund der Verwechslung ist eine oberflächliche Namensgleichheit: Der bereits 1998 verstorbene Sänger Sonny Bono war bis 1975 mit Cher (69, "Woman's World") verheiratet und engagierte sich später wie Bush in der republikanischen Partei. Ohnehin war Bush offenbar nicht begeistert von dem Gedanken, mit Bono - welchem auch immer - zusammenzuarbeiten. "Ich vermute, irgendjemand fand es cool, Bono im Oval Office zu haben. Die mussten ein, zwei Platten von ihm gehabt haben. Meine Idee war das sicher nicht."

Immerhin gab es ein Happy End: "Bono betrat den Raum und hat mich mit seinem Wissen, seiner Energie und seinem Glauben umgehauen", erzählt George W. Bush in der Doku weiter. "Countdown To Zero", ein Projekt des Senders HBO und des Magazins "Vice", begleitet Bonos Engagement für den Kampf gegen Aids auf dem afrikanischen Kontinent.

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