George und Amal Clooney: Wir sind uns der Gefahr bewusst

George und Amal Clooney: Wir sind uns der Gefahr bewusst
George und Amal Clooney © Cover Media, CoverMedia
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Klage gegen den IS

Amal Clooney (38) musste erstmal mit Ehemann George (55) durchsprechen, ob eine Klage gegen den IS nicht zu gefährlich sein könnte.

Der Schauspieler ('Ocean's Eleven') ist seit zwei Jahren mit der Menschenrechtsanwältin verheiratet, die nie vor kontroversen Fällen zurückschreckt. Doch dass sie derzeit Nadia Murad (23), die einst von der Terrororganisation IS verschleppt und als Sexsklavin missbraucht wurde, vertritt, macht George dann doch mehr Sorgen als gewöhnlich. 

"Das ist etwas, was ich ich mit meinem Ehemann diskutiert habe, bevor ich den Fall annahm", gab Amal im Gespräch mit 'NBC News'-Korrespondentin Cynthia McFadden zu. "Das haben wir diskutiert. Und wir sind uns der Gefahr dadurch natürlich bewusst. Er lernte Nadia kennen und ich glaube, er war aus denselben Gründen [wie ich] bewegt und verstand es. Ich meine, das ist nun mal meine Arbeit."

So mutig Amal auch ist - ganz sorgenfrei geht sie diesen Fall natürlich nicht an. "Das ist kein Witz. Das ist der IS! Sie haben Nadia sehr detailreiche Drohungen geschickt und gesagt, dass sie sie zurückholen werden", erklärte Amal Clooney.

Trotz der Gefahr, der sich die Juristin aussetzt, indem sie die Täter vor den Internationalen Strafgerichtshof bringen will, war für sie klar, dass sie Nadia Murad unbedingt unterstützen musste. 

Nadia konnte sich im November 2014 aus der Gefangenschaft des IS im Nordirak befreien und nach Deutschland fliehen. Seitdem kämpft sie für die Befreiung des jesidischen Volks. Erst vor wenigen Tagen wurde sie zur UN-Sonderbotschafterin für die Würde der Opfer von Menschenhandel ernannt. 

In ihrem Kampf kann sich Nadia Murad auf auf die volle Unterstützung von Amal Clooney verlassen. 

Cover Media

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