George R. R. Martin: 'Game of Thrones'-Film? Klar!

George R. R. Martin
George R. R. Martin © Cover Media

George R. R. Martin (65) fände einen 'Game of Thrones'-Kinofilm toll.

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Tolle Idee

Der Autor der beliebten Bücher, die sehr erfolgreich fürs Fernsehen adaptiert wurden, könnte sich vorstellen, dass sich die Serie auch auf der Leinwand gut machen würde. Laut des Kreativen sei ein potentieller Film nur von einem Faktor abhängig: "Es hängt alles davon ab, wie lange die Serie läuft", sagte er gegenüber 'The Hollywood Reporter' am Mittwoch in New York. "Laufen wir sieben Jahre lang? Acht? Zehn? Die Bücher werden erfolgreicher und erfolgreicher. Es braucht vielleicht einen Film, um die Dinge festzuziehen; so eine Sache mit einem Budget von 100 Millionen Dollar [ca. 72 Millionen Euro]. Diese Drachen werden ziemlich groß."

Der Bestseller-Autor hat auch eine andere Buchserie von sich im Kopf, wenn er über ein großes Leinwand-Projekt nachdenkt: drei Prequel-Novellen namens 'Der Heckenritter von Westeros'. Die Handlung spielt 90 Jahre vor 'Das Lied von Eis und Feuer', worauf die TV-Serie 'Game of Thrones' basiert. "Sie könnten die Basis [für einen Film] sein", so R. R. Martin. "Ich habe diese drei Geschichten geschrieben und ich habe ungefähr ein Dutzend mehr." Laut des Schriftstellers beziehen sich die Charaktere der Novellen auf die der 'Game of Thrones'-Bücher - ins Detail wollte der Schreiber aber nicht gehen.

Über ein 'Game of Thrones'-Aus hat George R. R. Martin allerdings auch schon nachgedacht: Er glaubt, dass die beliebte Serie nach sieben Büchern ihr Ende haben wird, obwohl zunächst nur von einer Trilogie ausgegangen wurde. "Es gibt eine lange Novelle. Eine wirklich lange. Es ist eine Geschichte und wenn es alles fertig ist, werden sie daraus ein Box-Set machen und wenn immer noch irgendjemand es in 20 Jahren liest, oder in 100 Jahren, werden sie sie alle zusammen lesen", freute sich der Schreiberling gegenüber 'Vanity Fair'. George R. R. Martins Werke werden also nicht vergessen - aber vielleicht verwirren. "Sie werden es von Anfang bis Ende lesen, und sie werden - genau wie ich - den Überblick verlieren, was in welchem Buch geschehen ist."

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