George R.R. Martin findet Marvels Bösewichte langweilig

George R.R. Martin findet Marvels Bösewichte langweilig
Als erfahrener Autor gibt George R. R. Martin gerne Ratschläge, wie man böse Charaktere gestaltet © Tonya Wise/Invision/AP

Seine Lieblingsbeschäftigung ist es, böse und gemeine Charaktere zu erfinden: Kein Wunder, dass "Game of Thrones"-Autor George R. R. Martin (66) deswegen an anderen Bösewichten viel auszusetzten hat. Als selbsternannter "Fanboy" störe er sich vor allem an den Schurken der Marvel-Filme, wie er auf seinem Blog "Not A Blog" schreibt. "Ich habe keine Lust mehr auf diese Marvel-Technik, bei der der Bösewicht immer die gleichen Kräfte hat wie der Held. Hulk kämpft gegen Abomination, der einfach nur ein böser Hulk ist. Spider-Man kämpft gegen Venom, der einfach nur ein böser Spider-Man ist", so Martin auf seinem Blog.

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"Ant-Man" war prima

Er wünsche sich hingegen in den Marvel-Filmen eine andere Art von Gegenspielern: "Ich möchte mehr Filme, in denen der Held und der Bösewicht extrem unterschiedliche Kräfte besitzen. Das würde die Handlung viel interessanter gestalten", gibt er den Marvel-Produzenten als Ratschlag mit auf den Weg.


Mit der neuen "Ant-Man"-Verfilmung war der kritische Autor dennoch zufrieden. "Ich hatte eine prima Zeit. Für einige Stunden fühlte es sich so an, als wäre ich nochmal 13", schrieb Martin über seinen Kinobesuch. Superheld Ant-Man (Paul Rudd) habe mit dem Charakter Yellowjacket (Correy Stoll) einen "annehmbaren Bösewicht" als Gegenspieler bekommen.



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