George Michael: Comingout machte alles schwerer

George Michael
George Michael © Cover Media

George Michael (50) gab zu, dass sein Leben schwerer wurde, nachdem er sich zu seiner Homosexualität bekannte.

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Erleichterung war nicht groß

Der Sänger ('Fastlove') outete sich 1998 auf 'CNN', kurz nachdem er in Beverly Hills wegen "unzüchtigen Benehmens" verhaftet worden war. Auch wenn die Zeit der Geheimniskrämerei vorbei war - leichter wurde sein Leben nicht. "Aus irgendeinem seltsamen Grund wurde mein schwules Leben nach meinem Outing nicht einfacher. Tatsächlich trat sogar das Gegenteil ein", überlegte der Brite im Interview mit der 'BBC'. "Die Presse schien Freude daran zu haben, dass ich vorher ein heterosexuelles Publikum gehabt hätte, was es nun zu zerstören galt. Außerdem glaube ich, dass es einige Männer frustrierte, dass ihre Freundinnen dachten, dass George Michael einfach noch nicht das 'richtige Mädchen' gefunden hätte."

Aktuell ist der ehemalige 'Wham!'-Star in keiner Beziehung, 2011 endete seine 13 Jahre währende Partnerschaft mit Kenny Goss. Bedauern darüber, dass er seine Sexualität so lange geheim hielt, empfindet der Kultmusiker nicht. "In den Jahren, als HIV ein Todesurteil war, waren die Eltern eines jeden Schwulen völlig verängstigt. Ich kannte meine Mutter gut genug, um zu wissen, dass sie jeden Tag darum gebetet hätte, dass ich mir diesen Virus nicht einfange. Sie hätte sich solche Sorgen gemacht", enthüllte George Michael.

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