George Clooney: Sag uns, was du verdienst!

George Clooney: Sag uns, was du verdienst!
George Clooney © Cover Media

George Clooney (54) soll ein Zeichen für Gleichberechtigung setzen.

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Gibt er nach?

Über die Geschlechter-Lohnkluft in Hollywood wird schon lange diskutiert, mithilfe einer neuen Petition soll jetzt aber auch etwas bewegt werden. Die Feminismus-Aktivistin Julie Rodriguez fordert den Schauspieler ('The Monuments Men') mit ihrer 'Care2'-Online-Petition auf, sein Gehalt preiszugeben und so für mehr Transparenz in der Industrie zu sorgen. Rund 10.000 Unterschriften konnte sie bereits sammeln, jetzt bleibt nur noch abzuwarten, ob George der Aufforderung folgt.

Rodriguez erklärte indes, warum die finanziellen Diskrepanzen zwischen Millionären überhaupt von Bedeutung ist. "Es ist zwar leicht, die Sorgen von Schwerverdienern wie Jennifer Lawrence abzutun, weil sie einen privilegierten Standpunkt hat, den die Meisten von uns niemals kennenlernen werden; und trotzdem ist es eine Tatsache, dass Sexismus in Hollywood den Sexismus in unserer generellen Gesellschaft reflektiert. Es ist egal, ob einer Frau Millionen weniger gezahlt werden als ihrem Kollegen oder bloß ein paar Dollar pro Stunde - eine Lohnkluft ist im Jahr 2015 nicht mehr akzeptabel."

Aber warum soll ausgerechnet dieser Leinwand-Held herhalten? "George Clooney hat schon zu vergangenem Zeitpunkt Stellung zu Bürgerrechtsproblemen auf der ganzen Welt bezogen. Ich hoffe, dass er es zumindest in Betracht zieht, sich auch dem Kampf gegen die Lohnkluft in seiner eigenen Industrie zu verschreiben", so Rodriguez hoffnungsvoll.

Die Medien-Diskussion rund um die Gagen-Unterschiede in Hollywood kam im vergangenen Jahr ins Rollen, als Emails mit den Gehältern, die den Stars des Oscar-nominierten Films 'American Hustle' gezahlt wurden, an die Öffentlichkeit gelangten. Dabei kam heraus, dass die männlichen Darstellern, Bradley Cooper (40) und Christian Bale (41), deutlich höhere Summen erhielten als die weiblichen, Jennifer Lawrence (25) und Amy Adams (41).

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