George Clooney: "Politik macht die Menschen sauer"

George Clooney: "Politik macht die Menschen sauer"
George Clooney unterstützt aus Überzeugung die Demokraten © Matteo Chinellato / Shutterstock.com

Rechtzeitig zum Start des Präsidentschafts-Wahlkampfs in den USA kommt Hollywood-Star George Clooney (54, "Monuments Men") als Produzent mit einem neuen Polit-Drama auf den Markt. Die Hauptrolle in "Die Wahlkämpferin" hat seine gute Freundin Sandra Bullock (51, "Gravity") übernommen.

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Der Superstar im Interview

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur spot on news will Clooney zwar nicht zugeben, dass er die Premiere des Films absichtlich auf den US-Wahlkampf abgestimmt hatte, dennoch erklärt er, dass "wir den Film lieber früher denn später herausbringen wollten. Denn nach einer gewissen Zeit haben die Leute keine Lust mehr auf Politik", führt der Oscar-Preisträger aus. "Seien wir doch mal ehrlich, Politik macht Menschen nach einer Weile immer total sauer."

 

Bekennender Obama-Unterstützer

 

Dass Clooney selbst politisch sehr interessiert ist und dabei den scheidenden US-Präsidenten Barack Obama unterstützt, kommt nicht von ungefähr: "Ich bin in einer Zeit groß geworden, als die Bürgerrechtsbewegung und die Anti-Vietnamkriegs-Demonstrationen mein Land geformt haben", erzählt er. "Es war für mich immer ganz normal, den Demokraten meine Stimme zu schenken. Und Obama halte ich für einen guten Mann, der nur das Beste für unser Land will."

Mit seiner guten Freundin und Hauptdarstellerin Bullock arbeitet Clooney immer wieder gerne zusammen. "Sandy und ich kennen uns schon ewige Zeiten. Sie ist der Boss auf dem Set, daran besteht kein Zweifel", berichtet der Star.

 

Top-Thema am Set: Die Mittagspause!

 

Doch woran denkt man als Filmemacher am meisten, wenn man mit solchen Top-Stars so schwere politische Kost dreht? Die Antwort überrascht ein wenig: "Mittag", sagt Clooney klar und trocken. "Das ist kein Witz. Wir reden ständig darüber, wann denn endlich Mittagspause ist, das ist ein sehr ernstes Thema auf jedem Filmset."

spot on news

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