Gentleman: Mit Niedecken nach Dresden

Wolfgang Niedecken und Gentleman
Wolfgang Niedecken und Gentleman © Cover Media

Gentleman (39) und Wolfgang Niedecken (63) sind zusammen auf dem Weg nach Dresden - gemeinsam wollen sie für ein vielfältiges Miteinander und gegen Rassismus ein Zeichen setzen.

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Konzert gegen Pegida

Der Sänger ('Dem Gone') und die BAP-Ikone ('Verdamp lang her') treten daher heute [26. Januar] auf dem kostenlosen Mega-Konzert in Dresden auf - einen Tag nach der 13. Pegida-Kundgebung wollen die beiden und weitere Stars wie Herbert Grönemeyer (58, 'Der Weg'), Sarah Connor (34, 'Skin on Skin'), Adel Tawil (36, 'Lieder') oder die Band Silly ('Alles rot') unter dem Motto 'Offen und bunt - Dresden für alle' auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche die Fans zu Offenheit und Toleranz auffordern.

Dass Gentleman und Wolfgang Niedecken gegen die Islamkritiker sind, konnte man bereits bei Facebook sehen. Dort postete der Reggae-Künstler ein Bild von sich und der Musik-Legende, beide stehen vor einem Flieger in Richtung Demo-Event. "Offen und bunt mit Niedecken nach Dresden", schrieb der jüngere Entertainer dazu und erntete dafür schon über 1.000 Likes. "Viel Liebe für heute Abend...Ihr seid einfach die Geilsten", kommentierte ein Fan beispielsweise den Schnappschuss.

Intoleranz, Diskriminierung und Fremdenhass - Dinge, gegen die sich der Entertainer nicht nur heute einsetzt. Er sieht sich in Bezug auf die Politik in der Pflicht, seine Prominenz dafür zu nutzen, Menschen aufzuklären oder politisches Interesse zu wecken. Schon im Interview mit der 'Augsburger Allgemeine' sprach das Idol über seine Mission, gegen das mangelnde politische Interesse von Teenies zu kämpfen. "Es ist schwierig für viele junge Leute eine Identifikationsfigur zu finden und sich angesprochen zu fühlen. Ich habe oft das Gefühl, Politik ist für viele sehr weit weg. Identifikation und Aufklärung in einer Sprache, die die Jugendlichen auch verstehen, ist wichtig, denn oft ist die Sprache die Barriere."

Heute werden Gentleman und Co. die Zuschauer mithilfe der Musik erreichen und durch ihre Songs gegen die Botschaft von Pegida demonstrieren.

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