Gefährliche Hobbys: Diese Stars starben bei Unfällen

Gefährliche Hobbys: Diese Stars starben bei Unfällen
Extremsportler Erik Roner starb bei einem Fallschirmsprung © facebook.com/NitroCircus

Bei der MTV-Show "Nitro Circus" war er für jeden Stunt zu haben, doch abseits des Bildschirms kostete ein gefährliches Hobby dem Extremsportler Erik Roner das Leben. Bei einem Fallschirmsprung im Rahmen einer Veranstaltung verfing der 39-Jährige sich am Montag offenbar in einem Baum, wie unter anderem "Variety" berichtete. Roner erlag seinen schweren Verletzungen. Er hinterlässt eine Ehefrau und zwei Kinder.

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Erik Roner, Steve Irwin...

 

Steve Irwin

 

Vielen würde es ebenso absurd anmuten, sich aus tausenden Metern Höhe aus einem Flugzeug zu stürzen, wie sich mit Krokodilen und giftigen Schlangen auf Tuchfühlung zu begeben. Anders als bei Fallschirmspringern schien sich der "Crocodile Hunter" Irwin bei seinen Wildtier-Abenteuern, die ihn weltberühmt machten, stets am Rande der Leichtsinnigkeit zu bewegen. Am 4. September 2006 wurde ihm die fehlende Distanz zu gefährlichen Tieren zum Verhängnis. Bei Unterwasseraufnahmen am Great Barrier Reef wurde Irwin mehrmals von einem Stachelrochen in die Brust gestochen und starb noch vor Ort im Alter von 44 Jahren.

 

John F. Kennedy Jr.

 

Fliegen mag immer noch das sicherste Fortbewegungsmittel sein, doch ist die Liste der durch Flugzeugabstürze gestorbenen Promis lang, von Sänger Buddy Holly (1936 - 1959) bis Aaliyah (1979 - 2001). Stars, die sich selbst hinters Steuer eines Flugzeuges setzen, leben ebenfalls gefährlich. Hobby-Flieger Harrison Ford (73, "Star Wars: Das Erwachen der Macht") kam mit Verletzungen davon, doch Film-Komponist James Horner verunglückte im Juni mit seinem Flieger tödlich. Berühmtestes Beispiel ist wohl John F. Kennedy Jr., der am 16. Juli 1999 seine Frau Carolyn Bessette-Kennedy und deren Schwester Lauren in seinem Privat-Jet zu einer Hochzeit flog und auf dem Weg abstürzte.

 

Jeff Buckley

 

Seinen größten Hit, das Leonard-Cohen-Cover "Hallelujah" hat jeder Musik-Fan bis heute im Ohr. Doch mehr als das Album "Grace" konnte Buckley nie fertig stellen. Am 29. Mai 1997 war der Sänger zusammen mit einem Roadie auf dem Weg ins Aufnahmestudio in Memphis, als Buckley bei einem kurzen Stop am Wolf River spontan und mitsamt Kleidung schwimmen ging. Es war nicht das erste Mal, dass er das getan hatte, doch diesmal endete sein Wasserbad tödlich. Bei der Obduktion wurden weder Alkohol- noch Drogeneinfluss festgestellt, und trotz Selbstmordspekulationen gilt Buckleys Tod als Unfall.

 

Natasha Richardson

 

Selbst eine der Familiensportarten schlechthin kann gefährlich werden. Skifahren hätte nicht nur Formel-1-Star Michael Schumacher beinahe das Leben gekostet. Auch Schauspielerin Natasha Richardson verunglückte bei dem Wintersport. Beim Skiunterricht zog sie sich am 16. März 2009 schwere Kopfverletzungen zu, denen sie später erlag. Die 45-Jährige hinterließ Ehemann Liam Neeson (63) und zwei Söhne.

 

Christopher Reeve

 

Auch den "Superman"-Star kostete ein Reitunfall letztendlich das Leben. 1995 stürzte Reeve beim Springreiten vom Pferd und brach sich beim Aufprall am Hindernis den Hals. Neun Jahre lang verbrachte er im Rollstuhl, bevor er am 10. Oktober 2004 schließlich an den Spätfolgen seiner Querschnittslähmung erlag. Er starb im Alter von 52 Jahren, nachdem er tagelang an einer schweren Infektion gelitten hatte, an einem Herzstillstand.

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