Geburtstagsparty der Queen: Diese Popstars begeistern Elisabeth II.

Kylie Minogue (47) bei der Geburtstagsparty von Queen Elisabeth II. in Windsor
Kylie Minogue (47) sorgte für Stimmung bei der 90. Geburtstagsparty von Queen Elisabeth II. © dpa, Hannah Mckay

Ein "Nein" gibt es bei Elisabeth II. nicht

Es ist quasi der musikalische Ritterschlag: Wenn ein angesagter Popstar von der Queen angefragt wird, um bei einem großen Event von Elisabeth II. aufzutreten. Beim viertägigen Geburtstagsfest auf Schloss Windsor sah man jetzt Kylie Minogue oder auch James Blunt deutlich an: Das hier ist keine normale Bühne, das hier sind keine normalen Gäste. Wir sind bei den Royals zu Hause! Und da sollte man sich - vor den Augen der Welt - auch möglichst gut benehmen!

Ich erinnere mich noch sehr gut an das riesige Pop-Spektakel zum Diamantenen Thronjubiläum der Königin, als ich in London mit royalen Fans vor dem Buckingham Palace die Hits von Robbie Williams, Elton John oder Stevie Wonder mitgrölte. Den Plastikbecher mit dünnem Bier in der Hand, das Stadtschloss der Royals in einer spektakulären Licht-Show angestrahlt. Auch 2012 war schon Queen-Favoritin Kylie Minogue mit von der royalen Partie - und die Prinzen Harry und William guckten damals ganz verzückt auf deren knappen Glitzer-BH.

Bekommen die Künstler keine Gage?

Womit schon mal eine Frage geklärt wäre: Die Popstars bei der Queen müssen sich nicht verstellen oder plötzlich ganz züchtig daherkommen. Elisabeth II. und ihre immer größer werdende Familie wollen vor allem, dass die Menschen (kostenlosen) Spaß mit den Stars und deren Musik haben.

Nur, wenn die Zuschauer nichts bezahlen, bekommen dann auch die Künstler keine Gage? „Nein und Ja“, oder besser „Ja und Nein“ lautet da die Antwort. Natürlich werden die Stars bezahlt - natürlich wird aber auch sehr gerne gesehen, wenn das Honorar gleich an eine der gemeinnützigen Stiftungen, etwa von Prinz William oder Herzogin Catherine gehen. Und damit bleibt die Kohle im Haus!

Unter dem Strich blieb in den vergangenen Jahren für die singenden Gäste der Royals wie Ed Sheeran, Sir Cliff Richard, Paul McCartney, Annie Lennox, Gary Barlow oder Jessie J. so zwar nichts auf dem Konto, dafür aber viel, viel Prestige.

Und: Natürlich gab es ein unbezahlbares Shake-Hands mit Harry, Charles, Camilla und Co. Meistens sogar ein kurzer Händedruck und ein Lächeln von der Chefin selbst. Denn wenn die Queen einlädt, sagt sie auch brav „Danke“. Und keiner der jungen Popstars sagt bei dem Angebot „No“.

Mit royalen Grüßen

Michael Begasse

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