Fürstin Charlène von Monaco und Fürst Albert verkünden die Namen ihrer Zwillinge

Fürstin Charlène von Monaco und Fürst Albert verkünden die Namen ihrer Zwillinge Fürst Albert wandte sich als stolzer Vater an sein Volk - und dankte auch seiner Frau Charlène.

Monaco freut sich mit Fürstin Charlène und Fürst Albert

Der langersehnte Nachwuchs im monegassischen Kleinstaat ist da. Fürstin Charlène hat im 'Princess-Grace'-Krankenhaus gesunde Zwillinge zur Welt gebracht. Das teilte der Fürstenpalast offiziell mit und sprach von "unermesslichem Glück".

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Die Prinzessin wurde um 17.04 Uhr geboren, und der Prinz um 17.06 Uhr - sehr wahrscheinlich per Kaiserschnitt, zumindest legen das die eng beieinander liegenden Geburtstermine nahe. Mutter und Neugeborenen geht es gut, wie der Palast bekannt gab. Und die Namen der Kleinen wurden auch schon verkündet: Gabriella Therese Marie und Jacques Honoré Rainier.

Während die männlichen Namen allesamt auf ehemalige Fürsten von Monaco zurückzuführen sind, muss man bei denen seiner Schwester "schon tiefer in die Archive einsteigen", so Adelsexperte Michael Begasse. "Das war mal eine Freundin von Marie Antoinette, die hieß Gabriella. Also eine Ur-Ur-Ur-Vorfahrin von Fürst Albert." Das Mädchen wird übrigens den Titel Comtesse de Carladès tragen, ihr Bruder Marquis des Baux.

Nach einer offiziellen Mitteilung des Palastes trat einen Tag nach der Geburt auch endlich Fürst Albert vor die TV-Kameras: "Ich möchte diesen Moment des Glücks mit allen Monegassen und auch im weiteren Sinne mit allen Einwohnern meines Landes teilen, weil ich weiß, dass sie sich mit der Fürstin und mir und verbunden fühlen."

Der stolze Vater dankte seiner "geliebten Frau" und allen "aus Monaco und der ganzen Welt, die sich mit der Fürstin, mir selbst und meiner Familie freuen."

Fürstin Charlène von Monaco und Fürst Albert verkünden die Namen ihrer Zwillinge Prinzessin Stéphanie besuchte die royalen Zwillinge und die frischgebackenen Eltern zuerst.

Auch die Thronfolge ist klar: Laut monegassischem Gesetz wird Jacques die Krone erben. Begasse kritisiert, dass es "Fürst Albert nicht geschafft hat, das Thronfolgegesetz zu ändern. Er hält ja daran fest, dass der Junge quasi dem Mädchen übergeordnet wird, obwohl der Junge zwei Minuten später auf die Welt kam", so der Adelsexperte. "Ich finde, da hätte Albert ein bisschen was machen können, weil das wäre ein modernes Monaco, das wäre ein schönes Zeichen gewesen."

Bisher wäre der Chefsessel auf dem fürstlichen Felsen auf die Linie von Alberts Schwester Prinzessin Caroline von Hannover (57) und ihrem ältesten Sohn Andrea Casiraghi (30) übergegangen. Die beiden unehelichen Kinder von Albert werden nach monegassischen Regeln in der Thronfolge nicht berücksichtigt.

Die beiden Mini-Monegassen haben laut 'Monaco Matin' auch schon ersten Besuch bekommen: Bereits gegen 19.20 Uhr traf die stolze Tante und Charlènes Vertraute Prinzessin Stéphanie am Krankenhaus ein.

Die Monegassen sind nun aufgefordert, Häuser und Gebäude mit den Farben des Fürstentums, rot und weiß, zu beflaggen. Sie sollen ihre Begeisterung auf diese Weise bis zu dem Tag kundtun, an dem sich Fürst Albert und Fürstin Charlène mit den Zwillingen vom Balkon ihres Palastes aus präsentieren. Das wird dann ein Feiertag für Monaco sein.

Schon kurz nach der Geburt kündigten 42 Kanonenschüsse von der früheren Festung Fort Antoine das freudige Ereignis an - 21 für jedes Kind. Albert hatte festgelegt, dass nicht wie üblich 101 Schüsse bei der Geburt eines Jungen abgefeuert werden. Bisher ging man davon aus, dass die Zwillinge kurz vor Weihnachten das Licht der Welt erblicken würden. Aus Insiderkreisen hieß es damals, Charlène und Albert würden einen geplanten Kaiserschnitt durchführen lassen. Sie hatten im Mai mitgeteilt, dass die Fürstin schwanger sei. Auf den Nachwuchs musste das Paar lange warten. Fast dreieinhalb Jahre nach der Hochzeit mit Albert ist Charlène erstmals Mutter geworden.

Bilderquelle: dpa

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