Fürst Albert II. ist jetzt auch offiziell zehn Jahre im Amt

Fürst Albert II. ist jetzt auch offiziell zehn Jahre im Amt
Das Fürstenpaar von Monaco: Charlène und Albert II. © ddp images

Der Fürst ist tot, es lebe der Fürst! Seit seiner Geburt ist Albert Alexandre Louis Pierre Rainier Grimaldi (57) auf einen ganz bestimmten Tag vorbereitet worden. Am 6. April 2005 war es so weit: Sein Vater, Fürst Rainier III. (1923-2005), starb und damit wurde er regierender Fürst von Monaco und Oberhaupt der Familie Grimaldi. Am 12. Juli 2005 übernahm er das Amt, die Inthronisierung fand jedoch erst am 19. November 2005, also heute vor genau zehn Jahren in der Kathedrale von Monte Carlo statt. Seither leitet Fürst Albert II. die Geschicke des zwei Quadratkilometer kleinen, von Frankreich umschlossenen Stadtstaates.

Eine Bilanz

 

Die private Bilanz

 

Privat hat sich während der Zeit seiner Regentschaft viel getan im Leben des Mannes, der so lange als heiratsunwillig und manchmal sogar als den Frauen nicht zugetan galt. Davon war dann allerdings nicht mehr die Rede, nachdem er zwei uneheliche Kinder anerkannt hatte. Mit der südafrikanischen Profi-Schwimmerin Charlene Wittstock (37), die er 2000 kennen lernte, feierte er am 1. Juli 2011 eine Traumhochzeit. Und seit dem 10. Dezember 2014 sind die beiden stolze Eltern der Zwillinge Gabriella und Jacques - Erbprinz Jacques wird ihn eines Tages als Fürst beerben.

 

Das hat er als Fürst erreicht

 

Aber auch für sein Land hat der Fürst eine Menge erreicht. So floriert das Fürstentum als Event-Magnet. Nach wie vor ist beispielsweise das Formel-1-Rennen im Mai eines der Highlights im jährlichen Rennteam- und Promi-Kalender.

Und im Gegensatz zu seinem einst übermächtigen Vater legt dieser Fürst großen Wert auf Bürgernähe und Umweltschutz. So ließ er nicht nur den roten Thunfisch als Gericht verbieten, als Ausgleich für Flüge mit seinem Privatjet kauft er CO2-Zertifikate. Außerdem bekämpft er den Steuerbetrug im als Steuerparadies geltenden Monaco.

Seine Untertanen danken es ihm, sie finden den früher als schüchtern geltenden und heute sehr selbstbewusst auftretenden Albert laut Umfragen "ehrlich" und "sympathisch".

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