Fürmann-Unfall gibt Rätsel auf

Dreharbeiten während Fürmann-Unfall? Jetzt äußert sich die Filmgesellschaft.
Autounfall von Benno Fürmann gibt Rätsel auf. Jetzt äußerte sich erstmals die Filmgesellschaft. © picture alliance / dpa, Horst Galuschka

Filmgesellschaft: „Alle Sicherheitsvorkehrungen beachtet“

Der Horror-Crash von Benno Fürmann wirft neue Fragen auf. Wie die ‚Bild‘-Zeitung berichtet, ermittelt die Polizei, warum sich im Auto des zum Unfallzeitpunkt mit Filmblut geschminkten Schauspielers eine Kamera befand. Der Verdacht: Im Auto soll gedreht worden sein.

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Jetzt gab die Filmproduktionsfirma eine Erklärung zum Unfall ab: „Die Filmaufnahme am Drehort war zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen“, teilte die Hager Moss GmbH aus München mit. „Das Fahrzeug befand sich auf dem Rückweg zum Ausgangspunkt. Anschließend sollten weitere Drehaufnahmen stattfinden, die mit Rücksicht auf den Unfall sofort abgesagt wurden.“

Und weiter: „Unsere Produktion hat bei den Dreharbeiten sämtliche Vorsichtsmaßnahmen und Sicherheitsvorschriften beachtet. Die Fahraufnahmen sind […] im Vorfeld mit der Polizei, der Autobahndirektion und der Autobahnmeisterei vor Ort ausführlich und detailliert besprochen worden.“

Angeblich soll Fürmann laut Zeugen schon vor und direkt nach dem Unfall eine Halskrause getragen haben. Bei dem Zusammenstoß mit einem anderen Wagen war dessen Fahrer am 11. November lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei ermittelt gegen den Schauspieler wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Bildmaterial: dpa

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