Für Reneé Zellweger fühlt sich Ruhm immer noch unnatürlich an

Renée Zellweger: Alles purer Zufall?
Renée Zellweger © Cover Media, CoverMedia
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Von Selbstzweifeln geplagt

Renée Zellweger (47) fällt es noch immer schwer, mit ihrem Ruhm zurecht zu kommen.

Vor 20 Jahren schaffte die US-Schauspielerin ('Chicago') an der Seite von Tom Cruise (54, 'Top Gun') in 'Jerry Maguire' ihren internationalen Durchbruch, bevor sie 2001 als tollpatschige Bridget Jones die Leinwände eroberte. Wohl fühlte sich die Hollywood-Blondine aber nie im Rampenlicht, wie sie der TV-Moderatorin Chelsea Handler in deren Netflix-Show verriet.

"Ich mag meinen Job. Ich mag den Job wirklich", versicherte Renée. "Ich gehe gern ans Set. Ich mag die Kameraderie. Ruhm fühlt sich aber seltsam für mich an. Das ist nicht natürlich. Es ist unnatürlich und man hat nicht die Gelegenheit, Menschen auf authentische Art zu begegnen."

In ihrer Branche fühle sie sich indes manchmal wie eine "Hochstaplerin", da sie keine Schauspielausbildung hat. "Ich habe das Gefühl, dass ich jede Rolle durch Zufall bekommen habe, weil ich [die Filmemacher] ausgetrickst habe und sie es einfach nicht merken", seufzte der Leinwandstar.

Nach dem Dreh des Road-Movies 'My Own Love Song' zog sich die Schauspielerin übrigens sechs Jahre lang aus dem Filmgeschäft zurück und widmete sich anderen Leidenschaften, darunter dem Schreiben. "Ich wollte wachsen", erklärte sie kürzlich im Gespräch mit 'The Hollywood Reporter'. "Wenn man nicht andere Dinge erforscht, wacht man 20 Jahre später auf und ist immer noch derselbe Mensch, der nur was lernt, wenn er Recherche für einen Filmcharakter anstellt. Man muss wachsen!"

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