Fünf spannende Fakten über Bernd Stromberg

Fünf spannende Fakten über Bernd Stromberg
Christoph Maria Herbst als Bernd Stromberg © Brainpool

Christoph Maria Herbst (49) alias Bernd Stromberg und sein Büro-Team on tour - das kann nicht gutgehen! Zum 50-jährigen Firmenjubiläum lädt die Capitol-Versicherung alle Mitarbeiter zum Feiern in ein Landhotel ein. Zum ersten Mal im deutschen Free-TV zeigt ProSieben am Sonntag, den 25. Oktober ab 20:15 Uhr die Kinoadaption "Stromberg - Der Film" zur fünf Staffeln andauernden Serie. Erfahren Sie hier fünf spannende Fakten über eines der beliebtesten deutschen Comedy-Projekte der letzten Jahre.

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Im TV: "Stromberg - Der Film"

Crowdfunding machte den Kinofilm erst möglich

Das TV-Ekel Stromberg hat es tatsächlich nur ins Kino geschafft, weil zahlreiche Fans Geld vorschossen. Mehr als 3.000 Klein-Anleger hatten die Produktion des Kinofilms mitfinanziert. Bei dem Crowdfunding-Projekt stellten sie binnen einer Woche nach dem gestarteten Aufruf insgesamt eine Million Euro von ca. 3,3 Millionen Euro Gesamtbudget bereit. Die Teilnehmer erwarben dabei Anteile zum Nennwert von je 50 Euro und wurden im Gegenzug zu vorab festgelegten Konditionen an den Verkaufserlösen beteiligt. Insgesamt sahen den Film allein in den ersten sechs Monaten mehr als 1,3 Millionen Zuschauer - für die Anleger hat sich das Projekt also auch finanziell gelohnt.


Der Duden würdigte Stromberg

Kein Witz: Das Wort "Fremdschämen" wurde unter anderem wegen Bernd Stromberg überhaupt erst in den Duden aufgenommen. 2009 entschied man sich für diesen Schritt. Der Neologismus war tatsächlich vor der Jahrtausendwende kaum verbreitet. Der Grund für die Wortneuschöpfung waren auch neue TV-Formate wie eben "Stromberg", die sehr auf dieses Gefühl setzten und das Wort immer mehr im gewöhnlichen Sprachgebrauch verankerten. Fachleute definieren "Fremdschämen" übrigens als Gefühl, das jemand empfindet, wenn man Menschen dabei beobachtet, wie er oder sie eine Norm verletzt. Typisch Stromberg eben...


Keine deutsche Idee

"Stromberg" spiegelt ureigene deutsche Unsitten und Verhaltensmuster in Büros wieder? Teilweise sicherlich, aber was viele nicht wissen: Die Idee stammt überhaupt nicht aus Deutschland. Die Reihe wurde von der BBC-Fernsehserie "The Office" inspiriert. Ursprünglich wurde darauf nicht hingewiesen, weshalb die BBC der deutschen Produktionsfirma Brainpool sogar mit einer Urheberrechtsklage drohte, weil sie zu viele Gemeinsamkeiten mit der eigenen Produktion erkannten. Seit der zweiten Staffel ist deshalb im Abspann "Stromberg - Inspired by the UK BBC series ,The Office' created by Ricky Gervais and Stephen Merchant" zu lesen. Gervais (54) betonte später, dass man mit der erzielten Einigung "höchst zufrieden" sei.


Nie wieder Stromberg

Der Kinofilm setzt das endgültige Ausrufezeichen hinter die Figur Bernd Stromberg. Nach dem Ende der Serie 2012 und dem Dreh des Kinofilms 2013 ist endgültig Schluss. Das bestätigte auch der Hauptdarsteller Christoph Maria Herbst in einem Interview mit spot on news: "Wir sind alle der Meinung, dass wir 'Stromberg' zu einem wundervollen Ende geführt haben, noch dazu mit einem sehr erfolgreichen Kinofilm." Wem die fünf Staffeln und der Film nicht genügen würden, den lade er ein, sich in bundesdeutsche Großraumbüros zu begeben: "Da laufen nach wie vor mehr Strombergs herum als einem lieb ist."


Finsdorf gibt es gar nicht

In der vierten Staffel wird Stromberg in eine kleine Filiale in das Dorf Finsdorf strafversetzt. Obwohl bis heute der Schein gewahrt wird: Den Ort gibt es nicht. ProSieben sendete sogar Werbespots für den Ort ("Juwel der Heide"). Auf der Website "finsdorf.de", die eigens geschaltet wurde, begrüßte man Bernd Stromberg sogar als neuen Einwohner. GoYellow stellte darüber hinaus einen Ausschnitt der Originalkarte zur Verfügung, auf der die reale Ortschaft Böddenstedt in Niedersachsen kurzerhand in Finsdorf umbenannt wurde. Die Dreharbeiten fanden 2009 im Bornheimer Stadtteil Walberberg statt. Als Kulisse diente ein alter Tante-Emma-Laden an der Ecke Hauptstraße/Flammgasse, der zuvor lange Zeit leer stand.



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