Fünf Modetrends zum Selbermachen

Fünf Modetrends zum Selbermachen
Mode muss nicht immer teuer sein! Stichwort: "Do it yourself". © [M] instagram.com/chiaraferragni/Birdie Thompson/AdMedia/ImageCollect

Jede Saison das gleiche Dilemma: Die Fashionbranche präsentiert die neuesten Trends, das Modeherz schlägt höher - und das Konto Alarm. Denn so schön die angesagten Teile auch sind, alle paar Monate seine Garderobe neu aufzustocken geht nun mal ins Geld. Und zwar ordentlich. Warum also nicht mal den Designer in sich hervorholen und selbst Hand anlegen? Bei den aktuellen Sommer-Trends geht das zum Glück ganz leicht:

DIY für Fransenjeans und Co.

Jeansjacke mit Patches

Patches, zu deutsch Aufnäher, kennen wir noch aus den 1990er Jahren. Jetzt haben die bunten Bilder auch den Sprung ins neue Jahrtausend geschafft und sind auf T-Shirts, Pullis und vor allem Jeansjacken gelandet. Sie bescheren uns damit das wohl einfachste Mode-DIY aller Zeiten. Die Motive werden mit einem heißen Eisen einfach auf die Kleidung gebügelt. Das Beste daran: Patches gibt es in unzähligen Ausführungen. Vom Hello-Kitty-Liebhaber bis zum Rocker wird also wirklich jeder fündig und kann so seiner Kleidung einen individuellen Touch verleihen.


Fransen-Jeans

Fransenjeans sind der Fashion-Trend des Jahres. Auslöser des Hypes sind die "Crop Fringe"-Modelle des New Yorker Labels "3x1". Kostenpunkt: fast 300 Euro. Zwar gibt es das Must-Have mittlerweile in günstigeren Varianten, doch warum überhaupt Geld ausgeben, wenn man den Fransen-Look doch auch ganz einfach selbst hinbekommt? Einfach den Saum einer alten Jeans abtrennen und von dort ab dünne Streifen in der gewünschten Länge schneiden. Diese im Anschluss aufzwirbeln und fertig!


Off Shoulder Bluse

Ein bisschen komplizierter wird es beim Off Shoulder Trend. Statt dem Bügeleisen kommt hier die Nähmaschine zum Einsatz. Mit der richtigen Anleitung klappt es aber trotzdem. Wie der Blog "a pair & a spare" anschaulich erklärt, benötigt man ein altes (Männer-)Hemd, einen elastischen Gummizug, Schere, Stift und Nähmaschine. Zuerst wird das Hemd entlang der Schulter gerade abgeschnitten, dann wird der Saum nach innen umgeschlagen und am unteren Rand festgenäht. Bevor die Enden verschlossen werden, den Gummizug mithilfe eines Stabes durch den entstandenen Hohlraum ziehen. Vernähen, fertig ist die schulterfreie DIY-Bluse.


Schuhe mit Pom-Poms

Hippie-Feeling zum Selbermachen: Pom-Pom-Sandalen muss man nicht teuer kaufen, denn die süßen Bommel lassen sich ganz leicht an Schnürschuhen befestigen. Kaufen kann man die bunten Plüschbälle im Bastelladen oder Internet. Mit Nadel und Faden werden sie dann entweder festgenäht, oder bei schwierigeren Stellen mit einer Heißklebepistole geklebt.


Choker

Noch ein 90er-Trend, der gerade ein Comeback feiert und sich glücklicherweise leicht selbst machen lässt: Choker. Die Halsbänder gibt es in dick, dünn, Leder und Samt. Das Material für die gewünschte Variante einfach im Laden kaufen. Um die richtige Länge festzustellen, den Halsumfang ausmessen und auf das Band übertragen. An den Seiten ein wenig Abstand lassen und dort Haken und Öse als Verschluss annähen. Die einfachere Variante: Einfach ein Lederband um den Hals knoten und die Enden auf die gewünschte Länge abschneiden.



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