Fünf Fakten zu "Plötzlich Krieg? - Ein Experiment"

Fünf Fakten zu "Plötzlich Krieg? - Ein Experiment"
Moderator Jochen Schropp (l.) und Christopher Lesko führen durch die Sendung © ZDF/Thomas Ernst

In einer neuen TV-Show stellen sich am Dienstagabend zwölf Teilnehmer - aufgeteilt in zwei Gruppen - einem spannenden Experiment. Die Frage, die sich in "Plötzlich Krieg? - Ein Experiment" (ab 21:45 Uhr auf ZDFneo) stellt: Wie schnell lassen sie sich gegeneinander aufbringen und wie weit werden sie gehen? Hier erfahren Sie alle wichtigen Fakten zur Sendung.

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ZDFneo geht neue Wege

Das Spielprinzip

"Plötzlich Krieg?- Ein Experiment" ist ein Hybridformat aus Sozialexperiment und Spielshow. Auf der Experimentebene wird die Entstehung von Konflikten und Kriegen abgebildet - auf der Showebene die Konsequenzen: die Aggression, der Kampf, der Krieg. Im Gegensatz zu ähnlichen Formaten wird bei dieser Show allerdings alles dem Zuschauer gezeigt: Jeder Schritt der Produktion wird offen gelegt und dadurch ein vollständiger Blick hinter die Kulissen gewährt. Das Experiment teilt sich in drei Phasen auf: Gruppenbildung, Krieg und Frieden, die innerhalb von fünf Tagen durchlaufen werden.


Die Schauplätze

Die beiden Gruppen werden in zwei unterschiedlichen Trakten eines ehemaligen Stasi-Krankenhauses untergebracht - außer Sicht- und Hörweite voneinander. Es gibt jeweils einen Innen- und einen Außenbereich. Die Einrichtung ist spartanisch, aber bequem. An die Camps angrenzend sind zwei Kommunikationseinheiten platziert - ein Raum, über den Christopher Lesko, der Leiter des Experimentes, Kontakt zu den Teilnehmern aufnehmen kann.


Zwischen den beiden Camps liegt der Dreh- und Angelpunkt, von dem aus das Geschehen beobachtet und gelenkt wird. Die Schaltzentrale ist der Hauptsitz von Lesko. Zusammen mit Moderator Jochen Schropp (36) beobachtet er via Überwachungskameras die Vorgänge in den Camps und in der Spielarena. Zudem kann er über einen Lautsprecher Informationen, Regeln und Ansagen direkt hineinsprechen.


Moderator Schropp lässt in der Arena die Gruppen in Wettkämpfen gegeneinander antreten. Er schlüpft damit in eine Doppelrolle. Zum einen ist er der Reporter, der den Zuschauer durch die Sendung und zusammen mit Lesko durch die einzelnen Phasen des Experiments führt. Zum anderen ist er der klassische Game-Show-Moderator in der bunten Welt der Spiele.


Das Casting

Zu Beginn der Sendung werden die Teilnehmer auf der Straße gecastet und anschließend einem Persönlichkeitstest unterzogen. Die Gruppen bestehen aus jeweils vier Männern und zwei Frauen, die einander nicht kennen und nicht genau wissen, worauf sie sich einlassen. Lediglich das Thema "Konflikte" ist ihnen bekannt, nicht aber der Ablauf und das Ziel des Experiments. In jeder Gruppe befindet sich zudem ein verdeckt agierender Maulwurf. Die Aufgabe der "Spione" ist es, die Gruppe von innen heraus zu manipulieren.


Die Zusammensetzung

Die Mischung aus Frauen und Männern war für beide Gruppen identisch. Zusätzlich wurden in der Auswahl der Protagonisten Charaktere und Temperamente der einzelnen Personen so gleichgewichtig auf beide Gruppen verteilt, dass jede Gruppe für sich einen repräsentativen Querschnitt aller Kandidaten abbildete: "Dynamischere", "lautere", "stillere" und "nachdenklichere" Personen fanden sich im gleichen Verhältnis in beiden Gruppen wieder.


Der Ablauf

In der ersten Phase des Experiments, an Tag eins und zwei, sollen die beiden Teams unabhängig voneinander als Gruppen zusammenfinden und Vertrauen aufbauen. Erst an Tag drei kommt für die Teilnehmer die Gewissheit: Es gibt ein anderes Team - und ja, das ist der Gegner. Gesteigert wird die Feindschaft am vierten Tag beim Spiel "Wasserschlacht".


Dann beginnt die zweite Phase: der Krieg. Die Gruppen machen via Videobotschaft einander eine klare Kampfansage - eine Kriegserklärung. Von "Vernichtung" ist die Rede. Am fünften und letzten Tag ziehen die beiden Gruppen dann in das letzte Spiel: das "Gemetzel". Dort entlädt sich die aufgestaute Wut und die Protagonisten überschreiten Grenzen. Am Ende des Tages und des Experiments beginnen Friedensverhandlungen...



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