Fritzi Haberlandt: Ein Leben ohne Handysignal

Fritzi Haberlandt
Fritzi Haberlandt © Cover Media

Fritzi Haberlandt (38) kann auch ohne Twitter und Co. sehr gut leben.

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Im Dorf geht's auch ohne

Die Schauspielerin ('Polizeiruf 110') ist zusammen mit ihrem Partner, dem Regisseur Hendrik Handloegten ('Sechzehneichen'), in die Schorfheide gezogen - 65 Kilometer von ihrem Geburtsort Berlin entfernt. "Da gibt es nicht mal ein Handysignal“, sagte die TV-Darstellerin im Gespräch mit 'B.Z.' und warnte ihre Gäste im Voraus: "Wer zu uns will, muss erst fünf Kilometer durch den Wald fahren." Auf dem Land lebt sie auf einem ehemaligen Bauernhof und genießt die Ruhe. "Ich öffne das Gartentor und fühle mich sofort entspannt." Doch obwohl sie gerne lernen würde, wie man eine Kuh melkt, stehen bei dem Paar keine Tiere in den Ställen. "Wir haben noch nicht einmal eine Katze. Nur Ameisen, Mücken und einen Maulwurf", lachte sie. Über welche Wesen sie gar nicht lachen kann: Wildschweine. Das Leben auf dem Land biete nämlich so einige Gefahren. "Ich habe eine panische Angst vor Wildschweinen. Nicht vor Männern, die mich aufschlitzen", so Haberlandt. Ihr Trick, sich die Tiere vom Leib zu halten, wenn sie abends noch mit dem Fahrrad unterwegs ist: Sie radelt pfeifend und rufend durch den Wald.

Besonders risikofreudig ist Fritzi Haberlandt ohnehin nicht. Krimis tut sich die Schauspielerin beispielsweise nur bei der Arbeit an, wie sie im Gespräch mit 'dpa' verriet. "Ich habe festgestellt, dass mir das zu anstrengend und nervenraubend ist." Anders als auf dem Land könne sie sich mit einem Krimi-Schmöker nicht entspannen: "Nach einem Urlaub, wo ich mehr Krimis gelesen habe, habe ich mich gefragt, wo eigentlich der Urlaub und die Erholung sind."

Die findet Fritzi Haberlandt ja glücklicherweise immer zu Hause - solange die Wildschweine im Dickicht bleiben.

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