Fritz Karl: Mehrfach ausgezeichnet

Die Karriere von Fritz Karl
Miriam Pielhau und Fritz Karl © obs, Tele 5

Vom Theater zum Fernsehen

Im Fernsehen war Fritz Karl erstmals in der 1988 erschienenen Arbeitersaga ‘Die Verlockung’ zu sehen.

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Als Sebastian Reidinger in der deutsch-österreichischen Fernsehserie ‘Julia – eine ungewöhnliche Frau’ wurde Fritz Karl schließlich im gesamten deutschsprachigen Sprachraum bekannt. Für die Rolle des jungen Mario in ‘Höhenangst’ (1994) unter Leitung des österreichisch-iranischen Filmemachers Houchang Allahyari wurde Fritz Karl 1995 mit dem ‘Max-Ophüls-Preis’ als ‘bester Nachwuchsschauspieler’ ausgezeichnet. Es folgten weitere erfolgreiche Rollen in Filmen und Fernsehproduktionen, etwa die des von einem Engel gesandten ‘Joe Müller’ in der romantischen Weihnachtskomödie ‘Schneemann sucht Schneefrau’ (2002) oder die des legendären bayrischen Wilderers ‘Georg Jennerwein’ im Fernsehdrama ‘Jennerwein’ (2003) an der Seite von Christoph Waltz. Weitere filmische Erfahrung sammelte Fritz Karl in ‘Alles Glück dieser Erde’ (2003), ‘Alpenglühen’ (2003), ‘Ein Banker zum Verlieben’ (2003), ‘Sterne über Madeira’ (2004) oder im Fünfteiler ‘Im Reich der Reblaus’ (2005).

Im Jahr 2006 spielte Fritz Karl den ‘Lorenz Schneider’ in der deutschen Filmkomödie ‘Wer früher stirbt ist länger tot’. Diese von Marcus H. Rosenmüller inszenierte oberbayrische Lausbubengeschichte wurde von 1,8 Millionen Kinobesuchern gesehen und mit zahlreichen Auszeichnungen, darunter dem ‘Deutschen Filmpreis’ in den Kategorien ‘Beste Regie’, ‘Beste Filmmusik’ und ‘Bestes Drehbuch’, gewürdigt. Im gleichen Jahr war Fritz Karl auch im belgischen Historienfilm ‘Henry Dunant: Du rouge sur la croix’ als französischer Offizier zu sehen und spielte im deutschen TV-Spielfilm ‘Auf ewig und einen Tag’ den leidenschaftlichen ‘Gregor Luckner’.

Ebenfalls im Jahr 2006 glänzte Fritz Karl in einer Shaolin-Nummer des bekannten ‘Zirkus Krone’ bei ‘Stars in der Manege’, indem er unter anderem durch einen schwertgespickten Reifen sprang. In den darauffolgenden Jahren trat Fritz Karl vorwiegend in deutschen Fernsehproduktionen auf, unter anderem als Kommissar ‘Benno Söder’ im Psychothriller ‘Eine folgenschwere Affäre’ (2007) und im Coming-of-Age-Drama ‘Die Zeit, die man Leben nennt’ (2008). Für seine Rolle in ‘Eine folgenschwere Affäre’ erhielt Fritz Karl im Jahr 2008 eine Nominierung für den ‘Bayerischen Fernsehpreis’. Einem breiten Fernsehpublikum wurde Fritz Karl durch seine zahlreichen Gastauftritte in quotenträchtigen österreichischen und deutschen Fernsehserien bekannt. So war er unter anderem in ‘Polizeiruf 110’, in ‘SOKO Kitzbühel’, in ‘Tatort’, in den Jahren 1998, 2002 und 2008 auch in ‘Kommissar Rex’ sowie in der ‘Nachtschicht’-Folge ‘Blutige Stadt’ zu sehen. Eine der jüngsten größeren Rollen von Fritz Karl ist die des Bildhauers ‘Max Kruse’ in der Fernsehbiografie ‘Käthe Kruse’ (2015).

Gemeinsam mit rund 40 Kollegen gründete Fritz Karl im Frühjahr 2009 die ‘Akademie des Österreichischen Films’. Ziel dieser Vereinigung ist die Einrichtung einer Plattform für Filmschaffende und die Installation eines Österreichischen Filmpreises. Gründungspräsidenten der Akademie waren Barbara Albert und Karl Markovics.

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