Fritz Kalkbrenner ist mittlerweile weltweit gefragt

Fritz Kalkbrenners Tracks dürfen auf keinem Dancefloor mehr fehlen
Der DJ, Sänger und Musikproduzent Fritz Kalkbrenner © picture alliance / Jazzarchiv, Jazz Archiv/Michi Reimers

Fritz Kalkbrenners Musik: Etwas völlig anderes als der Stil seines Bruders

Die Karriere als erfolgreicher Musiker und Produzent hat sich der Ost-Berliner Fritz Kalkbrenner in der elektronischen Musikszene hart erarbeitet. Sein Bruder, der Techno-DJ Paul Kalkbrenner, war von Beginn an ein wichtiger Einflussfaktor und sein Mentor. Er verschaffte Fritz Auftritte in verschiedenen Clubs und arbeitete mit ihm an eigenen Kompositionen. Gemeinsam produzierten sie den Soundtrack für den deutschen Spielfilm ‚Berlin Calling‘ (2008) von Regisseur Hannes Stöhr, der die Techno-Szene Berlins dokumentiert. Für einige Szenen standen die Brüder sogar selbst vor der Kamera.

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Die Zusammenarbeit mit Techno- und House-Produzent/innen wie Sascha Funke, Alexander Kovalski und Monika Kruse führte Fritz Kalkbrenner zu seinem ersten Solo-Projekt. 2010 erschien mit ‚Here Today, Gone Tomorrow‘ sein Debütalbum, das ihm 2013 eine ‚Echo’-Nominierung einbrachte. Mit der Mischung aus Techno, Hip-Hop, Soul und Funk sowie instrumentalen Elementen hob sich Fritz Kalkbrenner von seinem Bruder Paul ab. Ab diesem Zeitpunkt ging es mit seiner Musiker-Karriere stetig aufwärts. Im Jahr 2012 folgte das zweite Album mit dem Titel ‚Sick Travellin’‘, das Ergebnis von zwei Jahren Arbeit mit zahlreichen Studiomusikern.

Ab da durften Fritz Kalkbrenners Tracks, die eine Verbindung zwischen Pop und Techno schaffen, auf keinem Dancefloor mehr fehlen. Wenige Monate später ging Fritz auf Live-Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Wieder ließ sich der DJ zwei Jahre Zeit, um sein drittes Album auf den Markt zu bringen. ‚Ways Over Water‘ (2014) wurde ebenfalls auf seinem unabhängigen Berliner Stamm-Label ‚Soul‘ veröffentlicht. Allein im Jahr 2013 absolvierte Fritz Kalkbrenner 130 Auftritte, unter anderem in Singapur und Australien – da bleibt nicht viel Zeit für das Privatleben. Über sich selbst sagt er, dass „wenn er morgens aufwacht, oft erst überlegen muss, wo er gerade ist“.

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