Friedrich von Thun: So gibt's Weihnachten keinen Streit

Friedrich von Thun: So gibt's Weihnachten keinen Streit
Schauspieler Friedrich von Thun mag die Weihnachtszeit © ddp images

Auch für Schauspieler Friedrich von Thun (73, "Schindlers Liste") rückt das Weihnachtsfest näher. Doch im Gegensatz zu seiner wilden und streitlustigen Filmfamilie in "Das Beste kommt erst - Das Beste aller Leben" (4. Film der Reihe, 22.12., 20.15 Uhr, ZDF) muss er den weihnachtlichen Familienstreit bei sich daheim nicht fürchten. Warum das so ist, hat er spot on news im Interview verraten.

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Rezept für friedliches Fest

 

In der Reihe "Das Beste kommt erst" geht es um Familien und Konflikte. Wie kann man dem Familienkrach, gerade auch jetzt zur Weihnachtszeit, aus dem Weg gehen?

 

Friedrich von Thun: Ich habe kein Rezept dafür, weil unsere Weihnachten bisher konfliktfrei waren - klopf auf Holz. Wir haben das noch nie erlebt. Weihnachten geben sich bei uns alle immer große Mühe. Gott sei Dank! Weihnachten einen Krach zu haben, wäre für mich das Schlimmste, ich bin so harmoniebedürftig. Vielleicht ist die Lösung, dass alle wirklich Harmonie und Frieden wollen müssen.

 

Im neuen Film der Reihe spielen nicht wenige Szenen im Wasser. Wie kalt war es?

 

von Thun: Das stimmt, es gab unheimlich viele Szenen im Wasser. Und Sie können sich überhaupt nicht vorstellen, wie kalt Wasser im Winter sein kann. Sehr, sehr kalt! Meine Filmtochter Anna Maillinger (Sophie von Kessel) musste schon im ersten Teil (2008) im kalten Wasser schwimmen. Scheinbar haben die Drehbuchautoren ein Faible für kaltes Wasser.

 

Dauern diese Szenen beim Dreh besonders lang, weil es so unangenehm ist?

 

von Thun: Nicht unbedingt, weil man als Schauspieler ja sehr behütet wird. Bei solchen Szenen stehen Handtücher und überheizte Wohnwagen bereit. Es ist natürlich schon ein Schock, wenn man ins kalte Wasser geht. Wenn es das Kostüm zulässt, hat man aber einen Neoprenanzug darunter. Manchmal geht das allerdings nicht, weil man sonst wie ein Michelin-Männchen aussieht.

 

In einer Szene kommt eine Fee über das Wasser, obwohl es kein Fantasy-Film ist. Wie gefällt Ihnen das?

 

von Thun: Diese ungewöhnlichen Szenen finde ich toll und total abgehoben. Sie unterscheiden die Reihe von anderen Produktionen. In den Vorgängerfilmen gibt es ja ebenfalls solche Momente, in denen meine Filmenkeltöchter Visionen von Elfen haben. Die zarten Feen und Elfen sind ein schöner Kontrast zum ruppigen Umgang miteinander und auch zum herben Wetter in der eher einsamen Berglandschaft.

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