Frederik und Mary zu Besuch in Deutschland: Alle sind 'verrückt nach Mary' (von Dänemark)

Das dänische Kronprinzenpaar ist zu Besuch in Deutschland
Kronprinzessin Mary und Kronprinz Frederik besuchen Deutschland als Botschafter Dänemarks © dpa, Christian Charisius

Mary und Frederik: Volles Programm als Botschafter Dänemarks

Hamburg scheint sich langsam zum royalen Hotspot zu mausern. Nach König Willem-Alexander und Königin Maxima der Niederlande verzaubern nun Kronprinz Frederik von Dänemark und seine (wieder einmal) sensationell aussehende Frau Mary die Hansestadt, um von dort nach München weiter zu reisen.

Aber was wollen die eigentlich hier in Deutschland? Warum gibt es überhaupt diese altertümlich anmutenden Staatsbesuche noch, die eigentlich gar keine mehr sind? Und warum sind auch die kühlen Hanseaten jetzt völlig ‚verrückt nach Mary‘?

Die toughe Kronprinzessin und ihr Ehemann kommen als royale Köpfe einer großen Wirtschaftsdelegation zu uns. Und als Botschafter ihres Landes müssen sie auch mal öffentlich in einer Showküche kochen, sich einen grässlichen Chor anhören und eine langweilige Bierbrauerei besichtigen; nur um mal ein paar royale Knaller-Highlights zu nennen.

Aber man fragt sich auch, wie schafft es die Mutter von vier Kindern bei all den kulinarischen Genüssen, die es ja bei solchen royalen Reisen auch gibt, so schlank zu bleiben? Ganz einfach: Kosten und Nippen ist das Geheimnis, wenn ein Promi, und das sind die Dänen, in der Öffentlichkeit essen und trinken soll bzw. muss um nicht unhöflich zu sein. Dazu ein verzückter ‚Mann, ist das lecker‘-Blick in die Kamera und ein schnelles Abwischen des Bierschaums von der hübschen Oberlippe… klick, klick, klick, und jeder hat sein Foto. Fertig, herrlich, nächstes Tellerchen… Und wenn eine die Kunst des Posens beherrscht, dann ist es Mary von Dänemark. Ich persönlich würde ja von ihr jedes Produkt kaufen!

Bei großen Gala-Diners ist es dann auch nicht anders. Wer es hier wagt den Teller mit dem Goldrand tatsächlich leer zu putzen wird von den Gastgebern schnell als verfressen und allzu bürgerlich angesehen. Schon viele Gäste sind nach einem solchen Bankett hungrig ins Bett gegangen. Da soll noch mal einer sagen Prinz und Prinzessin zu sein sei ein Traumjob!

Mit royalen Grüßen

Michael Begasse

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