Frederic Prinz von Anhalt enttäuscht von Sohn Marcus Prinz von Anhalt: Er will die Adoption auflösen

Frederic Prinz von Anhalt und Adoptivsohn Marcus
Frederic Prinz von Anhalt und Adoptivsohn Marcus gehen ab sofort getrennte Wege

"Unser Name darf nicht durch den Schmutz gezogen werden"

Frederic Prinz von Anhalt (71) hat die Nase voll von seinem Adoptivsohn Prinz Marcus und möchte laut ‚Bild‘ so schnell wie möglich die Adoption auflösen.

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Der Grund für das Zerwürfnis sei Prinz Marcus‘ arroganter Auftritt vor Gericht, als er nach der Verkündigung seines Urteils erklärte, er sei nach vier Monaten wieder auf freiem Fuß. Der 48-Jährige war wegen Steuerhinterziehung in Höhe von mehr als 800.000 Euro zu vier Jahren Haft verurteilt worden, das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

Wegen „arglistiger Täuschung“ will Frederic Prinz von Anhalt seinen ‚Sohn‘ jetzt so schnell wie möglich loswerden. „Ich habe meinen Anwalt mit der Aufhebung der Adoption beauftragt. Der ehrenwerte Name ‚von Anhalt’ darf auf keinen Fall weiter durch den Schmutz gezogen werden“, so der Prinz zur ‚Bild‘-Zeitung. „Marcus hatte mir und dem damals zuständigen Gericht seine Vorstrafenliste verschwiegen. Außerdem wandert er jetzt wieder ins Gefängnis. Ein strafrechtlicher Wiederholungsfall ist nach seiner Haftstrafe nicht auszuschließen. Er hat mit diesem wirklich dummen Auftritt bewiesen, dass er nicht mein leibliches Kind ist. Das war wie ein Faustschlag gegen alle, die sich den Gesetzen beugen und einen Richter respektieren.“

2006 hatte der Mann von Zsa Zsa Gabor (97) den Bordellbesitzer adoptiert und bekam dafür angeblich eine Million Euro von ihm. „Ich habe ihn nicht nur wegen des Geldes adoptiert, sondern auch deshalb, weil ich auf Hilfe innerhalb der Familie gesetzt hatte. Hilfe wird nun eh ausfallen, weil Marcus nach seiner Entlassung wieder auf kleinen Zahlen reiten muss. Außerdem schert sich Marcus einen Dreck darum, wie es meiner Frau geht. Er hat uns als Eltern einfach nicht verdient“, so Frederic.

Bilderquelle: dpa

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