Franjo Pooth schuldet seinen Gläubigern noch 17 Millionen Euro

Verona und Franjo Pooth
Verona und Franjo Pooth sind seit 2004 verheiratet © REUTERS, FABIAN BIMMER

Und Familie Pooth macht erstmal Urlaub

Der Finanzskandal rund um Verona Pooths Mann Franjo ist nach sieben Jahren zu Ende - offiziell zumindest. Und das bedeutet für die Gläubiger, dass sie auf dem Großteil ihrer Forderungen sitzen bleiben, insgesamt geht es dabei um über 17 Millionen Euro.

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Währenddessen machen die Pooths gerade Urlaub in Spanien und Verona schreibt unter ein Foto, das sie auf ihrer Facebookseite gepostet hat: "Gute Nacht. Ich habe gerade geduscht und gehe jetzt ins Bett. Also Bis Morgen. Big Hug. Verona." Ob sie zu diesem Zeitpunkt schon wusste, dass man in Deutschland wieder über ihren Franjo redet? Es geht um das Ende im Pooth-Verfahren: Seine mp3-Player-Firma ging 2008 pleite und Franjo wurde wegen Untreue und Bestechung zu einem Jahr auf Bewährung und 100.000 Euro Geldstrafe verurteilt.

19.649.587,69 Euro forderten die Gläubiger damals, doch Veronas Ehemann konnte gerade mal etwa zwei Millionen zahlen. 17 Millionen Euro sind also weg und über 400 Gläubiger damit stinksauer.

Doch Franjos Lifestyle ist immer noch der Gleiche. Für Ex-Geschäftspartner sind Bilder vom Traumurlaub der Familie Pooth wohl nur schwer zu ertragen. Und das Pooth-Image wird natürlich nicht besser, wenn Verona kurz vor dem Spanienurlaub bei einer Autohauseröffnung noch sagte: "Ich bin hier eingeladen von Maserati und rein zufällig fahre ich auch einen Maserati, wer hätte das gedacht?"

Allerdings, und das darf man nicht vergessen: Der ganze Luxus wird wohl vor allem auch durch Veronas Einnahmen finanziert. Sie hat über die vergangenen Jahrzehnte Millionen verdient und in der Pleite-Krise ihres Mannes immer betont: "Ich liebe meinen Mann nach wie vor und das ist doch das Hauptthema. Und was Franjo beruflich für Probleme hat, das ist auch mehr oder weniger seine Baustelle. Aber ich denke, wir haben das ganz gut hingekriegt und mir geht es persönlich auch ganz gut."

Nach der letzten Pleite soll Franjo längst einen Neustart eingefädelt haben. Denn der Hairstyler, für den Verona aktuell Werbung macht, so die Gerüchte, soll von ihm aus Asien importiert werden - so wie einst die mp3-Player. Wenn dem so ist: Möge es für alle Beteiligten dieses Mal besser laufen.

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