Francine Jordi: Kein Andy-Borg-Imitat

Francine Jordi: Kein Andy-Borg-Imitat
Francine Jordi ist neben Co-Moderator Alexander Mazza das neue Gesicht der "Stadlshow" © ORF/ORF/Milenko Badzic

Feuertaufe für die "Stadlshow": Am vergangenen Samstag feierte die neue Version des "Musikantenstadl" Premiere. Unter anderem mit Jürgen Drews, Peter Kraus, die Troglauer Buam und Wolfgang Fierek. Was sie selbst davon hält, hat Moderatorin Francine Jordi (38, "Du, für immer du") der Nachrichtenagentur spot on news im Interview verraten.

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Die Moderatorin im Interview

 

Die neue Show soll auf ein jüngeres, breiteres Publikum zugeschnitten sein - eine große Aufgabe. Sind Sie nervös vor der ersten Sendung?

 

Francine Jordi: Ich spüre eine freudige Nervosität, die jedoch nichts mit dieser Aufgabe zu tun hat. Ich finde diesen Ausdruck der Verjüngung ein bisschen eigenartig, denn die neue Volksmusik hat sich längst verjüngt. Wenn man sich die Konzerte von Voxxclub oder Andreas Gabalier anschaut, sieht man Enkelkinder in Dirndl und Lederhosen neben ihrer Oma, und beide haben Spaß. Diese neue Welle gibt es schon lange, und wir bieten ihr jetzt eben eine Plattform, mit neuem Bühnenbild und neuem Namen.

 

Hand aufs Herz: Was halten Sie von der Namensänderung in "Stadlshow"?

 

Jordi: Ich finde den Namen gut gewählt, denn das Stadl ist immer noch drin. Und die Änderung war wichtig. Wenn man eine Sendung neu gestaltet, muss man das Ganze schon ein bisschen verändern. Sonst hätte man gleich alles beim Alten lassen können. Und das Bühnenbild finde ich wunderschön. Es hat ein bisschen was von einem Wellnesshotel. Und wer checkt nicht gerne in ein Wellnesshotel ein und lässt sich dort verwöhnen? Ich sofort!

 

Andy Borg wollte sich in einem Interview mit uns zu den neuen Moderatoren nicht äußern. Verletzt Sie das?

 

Jordi: Nein, das tut es nicht.

 

Wie haben Sie ihn als Gast im Stadl als Moderator erlebt?

 

Jordi: Andy ist großartig. Wie er auf der Bühne steht, singt und die Leute unterhält ist einfach super. Und er ist sehr musikalisch, man muss ihm nur ein Klavier hinstellen und er unterhält den ganzen Saal. Er ist sehr authentisch, das gefällt mir. Ich mag ihn sehr.

 

Haben Sie sich ein bisschen was von ihm abgeschaut?

 

Jordi: Nein, denn ich bin ja ein ganz anderer Mensch als er. Ich fände es ohnehin falsch, sich von irgendeinem Moderator etwas abzuschauen, denn ich möchte meinen eigenen Weg gehen und möglichst authentisch sein. Ich will den Menschen im Publikum genauso begegnen, wie ich auch im Privatleben bin.

 

Wie lief die erste Begegnung mit Alexander Mazza?

 

Jordi: Ich habe ihm erst mal eine anständige Schokolade mitgebracht, mit Bedienungsanleitung, wie er sie essen muss. Dann haben wir sehr ehrlich miteinander geredet und sofort gemerkt, dass wir den gleichen Humor und die gleiche Arbeitsauffassung haben. Wir waren sofort auf einer Wellenlänge.

 

Sie sind noch Single - sind Sie auf der Suche?

 

Jordi: Nein, ich bin nicht auf der Suche. Ich bin zufriedener Single, und die Liebe wird sich schon finden.

spot on news

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