Florian David Fitz findet Macht unangenehm

Florian David Fitz findet Macht unangenehm
Florian David Fitz bei der Premiere zu "Die Lügen der Sieger" in Essen © ddp images

Der Schauspieler Florian David Fitz (40, "Jesus liebt mich") glaubt, dass es unangenehm ist, Macht zu haben - eine schlechte Sache sei sie allerdings nicht. "Macht bedeutet doch erst mal, und ich spreche nicht von Diktatoren, etwas zu verändern", sagte Fitz in einem Interview mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Denen, die in entsprechenden Positionen sind, werde allerdings ständig unterstellt, sie würden ihre Macht missbrauchen und sich daran aufgeilen. Das sei zu kurz gedacht: "Kaum einer hat eine super Zeit mit der Macht, das zeigen schon die griechischen Tragödien."

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Philosophie im Interview

Auch an die Medien richtet Fitz mahnende Worte, diese hätten nämlich ein Problem, da es nicht jeden Tag Relevantes zu berichten gäbe. "Ich fänd's toll, wenn es etwa in der Politik einen medienfreien Tag gäbe, nach dem Motto: Heute gibt's keine News, wir müssen uns erst eine Meinung bilden." So würden keine Nachrichten entstehen, die gar keine sind.



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