Firth und Portman kriegen Oscars

Firth und Portman kriegen Oscars
© dpa, Paul Buck

'The King's Speech' kriegt vier Oscars

In Hollywood wurden zum 83. Mal die begehrten Oscars verliehen. Durch den Abend führten Anne Hathaway und James Franco. Das jüngste Moderatoren-Duo aller Zeiten konnte jedoch keinen frischen Wind in die traditionelle Veranstaltung bringen. Nach einer humorvollen und frischen Einleitung ließen die beiden Schauspieler nach - und konnte nur noch in einzelnen Moderationen für ein paar Lacher sorgen.

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Natalie Portman und Colin Firth holten sich erwartungsgemäß jeweils einen Oscar als beste Hauptdarsteller ab. Die schwangere Britin bedankte sich in ihrer Rede neben zahlreichen Menschen, die ihr diese Karriere ermöglicht hatten auch bei ihrem Verlobten Benjamin Millepied für „die wichtigste Rolles meines Lebens“. Colin Firth ist seiner Rede nach zu Urteilen „am Höhepunkt seiner Karriere angekommen“. Seine schauspielerische Leistung wurde noch einmal indirekt geehrt, als der Oscar für den besten Film an „The King’s Speech“ ging.

Für seine Arbeit erhielt Regisseur Tom Hooper den Goldjungen in der Kategorie ‚Beste Regie’ den begehrten Award. ‚The King's Speech’ ist erst sein zweiter Spielfilm. Der Preis wurde ihm von Kathryn Bigelow überreicht. Sie war im Vorjahr als erste Frau in der Filmgeschichte mit einem Oscar für die beste Regie ausgezeichnet worden.

Firth und Portman kriegen Oscars
© ABC/Splash News

Einer der bewegenden Momente des ansonsten recht unspektakulären Abends war sicher der Auftritt des 94-jährigen Kirk Douglas. Der Vater von Michael Douglas überreichte den Award für die beste Nebenrolle. Und der ging an die völlig überraschte Melissa Leo. Sie stach damit ihre Kolleginnen Helena Bonham-Carter, Amy Adams und auch die hochfavorisierte gerade 14 Jahre junge Hailee Steinfeld aus.

Als bester männlicher Nebendarsteller wurde Christian Bale für seine Rolle in ‚The Fighter’ ausgezeichnet. Der Ausnahmedarsteller fand die Auszeichnung nur ‚Bloody cool’.

Der Thriller ‚Inception’ wurde mit insgesamt vier Oscars ausgezeichnet, für den Facebook-Film ‚The Social Network’ gab es drei Preise. Die in Nebenkategorien nominierten deutschen Oscar-Kandidaten gingen in diesem Jahr leer aus.

Den Oscar für den besten Filmsong heimste sich die Musikmacher von ‚Toy Story 3’ ein. Dabei hatten viele auf Gwyneth Paltrow mit ihrem Song ‚Coming Home’ aus ‚Country Strong’ gesetzt. Doch die Academy hatte sich dagegen entschieden, was nach dem Live-Auftritt der Oscar-prämierten Schauspielerin auch völlig berechtigt war.

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