First Step Award: So schwer ist es als Schauspieler Geld zu verdienen

Susan Sideropoulos weiß, wie hart das Schauspieler-Leben sein kann
Susan Sideropoulos gehört zu den Glücklichen die von ihrer Arbeit leben können © imago stock&people

"Man darf nicht zu wählerisch sein

In Berlin wurden die ‚First Step Awards‘ verliehen - Preise für den deutschen Film-Nachwuchs. Doch was für den Zuschauer oft wie ein Traumjob aussieht, ist - zumindest für die meisten Schauspieler - ein hartes Brot. Iris Berben gehört zu den besten des Landes und sie weiß: "Wenn man den Beruf anfängt und neu ist, muss man sich fragen, will ich Schauspieler werden oder berühmt...?!"

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Iris Berben ist beides gelungen. Sie gehört zu den 2 %, die hierzulande von ihrem Beruf leben können. Die restlichen 98 ernähren sich von einer Handvoll Drehtage und stranden am Existenzminimum.

Und auch viele Promis, die heute erfolgreich sind, erinnern sich, wie schwierig ihr Start war. „Ich habe schon richtige Durststrecken hinter mir. Es gab Zeiten, da musste ich mit acht Euro am Tag klarkommen“, erzählt Schauspielerin Dennenesch Zoude im RTL-Interview.

Auch der Tod von Schauspielerin Silvia Seidel wirft einen Schatten auf die Härten der Filmbranche. Die Dauerangst vor der Pleite. Trotz ihres Riesen-Erfolges in der Serie 'Anna' kamen keine neue Rollenangebote, das Geld war immer knapp. Aus Verzeiflung nahm sich Silvia Seidel das Leben.

Susan Sideropoulos hatte von Anfang an Glück. Über 10 Jahre spielte sie eine Hauptrolle in der RTL-Soap 'GZSZ'. Das war immer ihre sichere Bank: "Man darf sich auch nicht zu schade sein, wenn man überleben will."

Bildquelle: Imago

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