Fiona Erdmann über ihr Zicken-Image und ihr Leben nach der Trennung von ihrem Ehemann

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Fiona Erdmann im Interview über ihr Zicken-Image
Fiona Erdmann hat seit einem halben Jahr für ihre Top-Figur trainiert. (Bildquelle: RTL / Frank Hempel) © RTL / Frank Hempel

Fiona Erdmann: "Ich bin keine Zicke"

Sie ist ein Model und sie sieht gut aus: Fiona Erdmann präsentiert sich in der siebten Show von 'Ich bin ein Star – Lasst mich wieder rein' von ihrer optisch besten Seite. Die 26-Jährige ist 'top in shape', hat seit einem halben Jahr ein konsequentes Sportprogramm durchgezogen und war sogar in einem Bootcamp. "Ich bin jemand, der gerne an seine Grenzen geht und die ganzen sportlichen Sachen sind für mich momentan auch total wichtig, denn ich habe darin wirklich meine Leidenschaft gefunden. In vielen Bereichen ist bei den Leuten in den letzten Jahren nicht angekommen, wie diszipliniert ich bin", erzählt Fiona Erdmann im Interview mit VIP.de.

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Sie arbeite jetzt nicht mehr vorwiegend als Model, sondern lieber hinter der Kamera. "Ich modele nur auf Anfragen und bin niemand mehr, der mit seinem Modelbuch von Casting zu Casting rennt. Mittlerweile bin ich in der Position, wo ich mir sage, dass ich selbst etwas erschaffen und kreativ sein kann mit meinem Sportprogramm und meinem Onlineshop. Als Model war ich zwar an einem Projekt beteiligt, konnte mich aber nie selbst einbringen. Jetzt habe ich Entscheidungsgewalt – als Model ist man immer jemand, der in der Ecke zu stehen und die Klappe zu halten hat."

Denn sie sei niemand, der gerne "die Klappe halte". Dass sie dadurch in den Medien gleich als Zicke abgestempelt sei, nehme sie mittlerweile recht gelassen: "Ich kenne das seit acht Jahren und gehe da total entspannt mit um. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass sich das mittlerweile auch gelegt hat. Denn jeder, der mich kennengelernt hat und weiß, wie ich ticke, der weiß, dass dieses Image gar nicht zu mir passt."

So geht es Fiona Erdmann nach der Trennung von ihrem Ehemann

Fiona Erdmann stellt klar: "Ich bin jemand, der immer ehrlich und direkt ist. Aber immer mit Respekt. Ich würde niemals jemanden einfach so beleidigen. Auch wenn ich ans Set komme und muss mal warten, dann ist das für mich okay und ich zicke nicht sofort rum." Im Dschungelcamp habe sie allerdings große Schwierigkeiten mit Iris Klein, der Mutter von Daniela Katzenberger, gehabt: "Was bildet diese Frau sich ein? Sie hat mich immer angegriffen und mir Magersucht und Bulimie gleichzeitig unterstellt", regt sich Fiona Erdmann bei 'Ich bin ein Star – Lasst mich wieder rein' auf. Es sei klar, so die 26-Jährige, dass sie bei ihrer Figur nicht mit zehn Kilo mehr aus dem Camp hätte gehen können.

Ihre Passion habe sie jetzt im Sport gefunden, wo sie wirkliche Ablenkung finde: "Ich bin auf jeden Fall jemand, der, wenn er einen harten Tag hinter sich hat, erst einmal eine Stunde laufen geht, um den Kopf frei zu bekommen." Denn den Kopf frei bekommen musste sie nach einer Trennung im Januar dieses Jahres auf jeden Fall. Nach elf Jahren Beziehung und vier Jahren Ehe trennten sie und ihr Mann Mohammed sich, weil der Lebensrhythmus nicht mehr zueinander passte. "Wir verstehen uns noch, aber ich bin jetzt niemand, der mit einem Schild rumrennt und sagt: 'Ich möchte bitte sofort wieder eine Beziehung'. Ich lasse alles auf mich zukommen und wenn der Richtige kommt, dann kommt der Richtige."

Als nächstes Projekt stehe für sie jetzt ein besonderes Fitnesscamp im Herbst auf Mallorca an: "Ich starte mein eigenes Bootcamp. Wenn da Leute kommen und vor mir stehen und sagen 'ich habe aber keine Lust', dann gibt es Popotritte. Ich bin niemand, der die Leute zusammenschreit wie ein Drillinstructor, aber ich kann sehr schnell einschätzen, wenn jemand nur so tut, als würde er nicht mehr können."

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