Fifty Shades of Grey: Wird die Verfilmung zur Schnulze?

Christian Grey und Ana Steele Christian Grey und Ana Steele: Nur Blümchensex?

Wird die 'Fifty Shades of Grey'-Verfilmung zu einer Enttäuschung?

Die Fans von 'Fifty Shades of Grey' müssen sich noch bis 2015 gedulden, bis die Verfilmung des Erotik-Bestsellers in die Kinos kommt. Ein paar Glückliche konnten auf der CinemaCon in LasVegas bereits einen Blick auf die ersten fünf Minuten mit Christian Grey und Ana Steele werfen. Die Reaktionen fielen jedoch alles andere als positiv aus. Wird der Film etwa eine Enttäuschung für alle Fans?

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Als es vor dem Start der Dreharbeiten hieß, die Verfilmung des Erotik-Bestsellers 'Fifty Shades of Grey' könne zum "Dating-Movie" mutieren, gab es noch reichlich Stirnrunzeln. Schließlich lernt die Studentin Ana Steele (in der Verfilmung gespielt von Dakota Johnson) den reichen und attraktiven Christian Grey (Jamie Dornan) kennen - und hat bekanntlich eine Vorliebe für harten Sado-Maso-Sex und eröffnet so Anastasia eine komplett neue Welt ...

Diese jedoch schien den Zuschauern der Preview verwehrt zu bleiben, denn schon kurz nach der Vorführung gab es auf Twitter kritische Stimmen. Eigentlich habe man nur die beiden Hauptfiguren gesehen, wie sie sich gegenseitig mit großen Augen anstarren, beschwerten sich die Fans - und auch die anwesenden Medien stimmten in den kritischen Tenor mit ein.

So berichtet der 'Hollywood Reporter', dass von Sex weit und breit nichts zu sehen gewesen sei. Es habe einen flüchtigen Blick auf eine kurze Szene gegeben, in der Johnson eine schwarze Augenbinde in einem schwarzen Raum trage - ansonsten hätte man nur gesehen, wie die Hauptdarsteller umeinander werben. 'Variety' zieht sogar direkte Vergleiche mit dem Buch: Selbst die berüchtigte Fahrstuhlszene, in der Christian Grey Ana in einem überfüllten Fahrstuhl mit den Fingern zum Höhepunkt bringt, habe wie "Rumgeknutsche" gewirkt.

Die Webseite 'Hit Fix' berichtet, das Preview ähnele eher einer "frisierten 'Pretty Woman'-Romanze" und die Szenen wirkten "hochglanzpoliert" und "geglättet", wie es eben von einer durchschnittlichen, auf Mainstream-Erfolg angelegten Hollywood-Produktion zu erwarten sei.

Es scheint also, als gehe Universal auf Nummer sicher - vielleicht aber sind die expliziten Szenen auch erst einmal zurückgehalten geworden, um die Spannung zu erhalten. Wie die Verfilmung von 'Fifty Shades of Grey' letztendlich ausfällt, wird erst mit dem Kinostart am 12. Februar 2015 wirklich klar.

Bildquelle: Entertainment Weekly

 
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