Hollywood Blog by Jessica Mazur

Fiese Lästereien gegen Schwangere: Fitness-Mama wehrt sich gegen Hater im Netz

Fiese Lästereien gegen Schwangere: Fitnesstrainerin wehrt sich gegen Hater im Netz
Ftiness-Mama Oxana löst mit diesem Foto einen Shitstorm aus. (Bildquelle: Instagram)

Fitness-Trainerin erntet Shitstorm

Die „Instagram Bump Police“ hat wieder zugeschlagen. So nennt man in den USA die Follower, die nur zu gerne Hashtags wie #babybelly oder #babybump folgen und sich dann über den Babybauch, den sie sehen das Online-Maul zerreißen. Längst scheint ja im Internet die Regel zu gelten: Mein Bauch gehört mir - bis ich ihn auf Instagram präsentiere. Dann gehört er der Web-Gemeinde.

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Jüngstes Opfer der Bauch-Polizei: Oxana Rumyantseva. Oxana ist nicht nur Fitness-Trainerin und pendelt zwischen Miami und LA, sie ist obendrein auch gerade zum vierten Mal schwanger. Fotos ihrer vierten Schwangerschaft postet die 33-Jährige regelmäßig auf ihren Instagram-Account @oxana.fit, dem immerhin knapp 60.000 User folgen.

Mal sieht man die bald vierfache Mutter beim Gewichteheben am Muscle Beach in Venice, ein anderes Mal im Fitness-Studio oder im Bikini am Strand. Dass Oxana sichtlich stolz auf ihren durchtrainierten Body ist, zeigen die Hashtags, mit denen sie ihre Pics versieht, wie zum Beispiel #fitmom oder #fitpregnancy oder #fitandpregnant. Aber stolz kann sie ja auch sein. Denn Rumyantseva postete kürzlich zwei Vergleichs-Fotos, die sie bei ihrer ersten und bei ihrer jetzigen Schwangerschaft zeigen.

Dazu schreibt sie, dass sie bei ihrer ersten Schwangerschaft 22 Jahre alt war, fast 23 Kilo zugenommen und wie ein Schwein gegessen hat. Hinzu kamen Rücken- und Schlafprobleme. Bei ihrer vierten Schwangerschaft ist sie jetzt hingegen fit wie ein Turnschuh, ihr Rücken ist gestärkt, und nach ihren Workouts ist sie so ausgepowert, dass auch Schlafprobleme kein Thema sind. Wie viel sie bislang zugenommen hat (die Fitness-Trainerin ist mittlerweile in der 39. SSW), verrät sie zwar nicht, aber ihre Pics lassen erahnen: Viel kann es nicht sein.

Jessica Mazur berichtet für VIP.de aus Hollywood.
Jessica Mazur berichtet für VIP.de aus Hollywood.

Denn alle Gliedmaßen sind muskulös und der Bauch echt mini. Und genau da liegt das Problem der selbsternannten Instagram Bump Police. Denn viele User sind der festen Überzeugung, dass ein kleiner Babybauch bedeutet, dass es dem Baby an mangelndem Platz und Nahrung fehlt. Kurzum: Kind Nummer vier ist noch nicht mal da, aber schon jetzt steht fest, das Mädchen (yes, it's a girl) hat eine Rabenmutter erwischt.

Die Folge: Die Fitness-Trainerin findet unter ihren Fotos jede Menge Kommentare wie „You are selfish!“ (Du denkst nur an dich selbst) oder „You are starving your child“ (Du lässt dein Kind verhungern) oder sogar „How would you feel if you fell flat on your stomach and miscarried?“ (Wie würdest du dich fühlen, wenn du flach auf deinen Bauch fällst und eine Fehlgeburt erleidest?).

Die Online-Lästereien nahmen so überhand, dass jetzt sogar die 'New York Daily News' und die 'US Weekly' über die fitte Vierfach-Mama berichteten. Sie selbst sagt aber, sie werde ihr Workout-Regiment (vier Tage die Woche Ausdauer- oder Gewichtstraining) trotzdem bis zur Geburt ihrer Tochter fortsetzen und auch danach so schnell wie möglich wieder aufnehmen. Schließlich bräuchte sie Kraft und Power für ihre wachsende Großfamilie.

Okay, jedem das Seine. Aber Vorsicht, Oxana! Die Instagram Bump Police wird ganz sicher auch in Zukunft auf der Lauer liegen. Denn spätestens wenn das Kind auf der Welt und der Bauch nach wenigen Wochen wieder flach ist, wird wieder verbal zugeschlagen. Diese Bauch-Cops nehmen ihren „Job“ nun mal verdammt ernst.

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur