'Feuert' die Königin jetzt ihren Sohn Andrew?

'Feuert' die Königin jetzt ihren Sohn Andrew?

Er lieh sich Geld von einem befreundeten Kinderschänder

Die Gemüter in Großbritannien sind erhitzt. Grund: Prinz Andrew und seine Kontakte zu höchst dubiosen Personen. Die Familie von Libyens Diktator Muammar al-Gaddafi gehört ebenso dazu wie der Schwiegersohn des verjagten tunesischen Präsidenten Ben Ali und kasachische Oligarchen sowie libysche Waffenschmuggler.

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Vor allem aber die Freundschaft zu dem verurteilten pädophilen US-Geschäftsmann Jeffrey Epstein erregt in Großbritannien die Gemüter. Andrew hatte nachweislich Kontakt zu Epstein, obwohl er bereits von dessen Verurteilung wegen Missbrauchs Minderjähriger gewusst hatte. Ja, der Prinz hat bei seinem schwerreichen Kumpel sogar Geld eingetrieben, um seiner finanziell klammen Ex-Frau Sarah 'Fergie’ Ferguson aus der Schuldenfalle zu helfen. In einem Interview mit der Zeitung 'Evening Standard’ bereute Ferguson, dass Geld angenommen zu haben. Es sei ein "riesiger Einschätzungsfehler" gewesen.

'Feuert' die Königin jetzt ihren Sohn Andrew?
© NY Post / Splash News

Epstein hatte sich blutjunge Mädchen ins Haus geholt, die ihn massieren mussten - in einigen Fällen soll es danach zu Sex gekommen sein, sagten Zeuginnen laut Medienberichten im Gerichtsprozess 2008 aus. Epstein saß mehr als ein Jahr ein. Seine Haftentlassung wurde gebührend gefeiert - mit dabei war Andrew, wie britische Medien berichteten. Mit einer 17-Jährigen im Arm, die sich vor Gericht als 'Privatmasseuse’ Epsteins vorgestellt hatte, ließ sich Andrew in London fotografieren - die Bilder gingen um die Welt. Offensichtlich ließ auch Andrew sich in Epsteins Luxus-Villa in Palm Beach (Florida) von Mädchen massieren - ohne sexuellen Hintergrund.

Laut der britischen Regierung ist der Abgang des Prinzen beschlossene Sache. Problem: Der Ex-Mann von 'Fergie' weigert sich, seinen Posten als Profi-Reisender in nationaler Mission aufzugeben. Und rauswerfen kann ihn keiner. "Die Royals machen immer weiter und weiter. Sie sind nicht feuerbar", sagte ein Regierungsmitglied der 'Daily Mail'. Abgesehen davon, dass man einen Royal in Großbritannien ohnehin nicht zum Rücktritt auffordern würde: Das Ganze ist ein Ehrenamt. Dennoch kostet den Steuerzahler die Arbeit des Prinzen jährlich ein Vermögen - allein für Reisen 500 000 Euro im vergangenen Jahr. "Wäre er Minister, würde er das auf keinen Fall überleben", sagte ein ehemaliger Scotland-Yard-Chef.

Bildquelle: Splashnews

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