Ferres und Maschmeyer haben Flüchtlinge aufgenommen

Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer haben Flüchtlinge aufgenommen
Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer leisten ihren Beitrag zur Integration © Alexandra Wyman

Im Haus von Veronica Ferres (50, 'Tsunami - Das Leben danach') und Carsten Maschmeyer (56) ist es seit einigen Wochen voller als sonst: Das Ehepaar hat zwei Flüchtlingsfamilien Unterkunft im eigenen Heim gewährt. Der 'Bild'-Zeitung bestätigte Maschmeyer einen entsprechenden Bericht des 'Stern'.

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Unterkunft im eigenen Haus

Die Idee dazu sei ihnen gekommen, als direkt neben dem Haus von Ferres in München eine Flüchtlingsunterkunft eingerichtet worden war. "Wir haben gesehen, wie beengt diese Menschen nach ihrer Ankunft in Deutschland leben und mit welchen großen Schwierigkeiten sie konfrontiert sind."

Schließlich sei die Idee entstanden, selbst Kriegsflüchtlinge aufzunehmen, denn in Maschmeyers Haus in Hannover stünden die Kinderzimmer seit Langem leer: "Da in meinem Haus in Hannover seit längerer Zeit die Kinderzimmer ungenutzt leer stehen, haben wir uns entschieden, Kriegsflüchtlingen Unterkunft zu gewähren". Daraufhin teilten sie mit zwei syrischen Familien ihr Heim. Das Ziel war von Beginn an klar: "Wir bieten keinen Ferienaufenthalt oder eine Wohlfühloase", wie Maschmeyer betont. "Wir haben für alle erforderlichen Integrationsmaßnahmen gesorgt." Die Kinder gingen in die Schule, und die Eltern bekämen Umschulungsunterricht. Eines der Kinder, die zehnjährige Alma, bekommt spezielle Betreuung, wie es in dem Bericht weiter heißt.

 

"Kostbare" Erfahrung

 

Eine der Familien hat nach zehn Wochen des Zusammenlebens eine Wohnung gefunden, auch die andere soll bald in die eigenen vier Wände ziehen können. Maschmeyer bezeichnet die Erfahrung, die er und seine Frau gemacht haben, als "unendlich kostbar", eine Ansicht, die Ferres zu teilen scheint. Der Zeitung sagte sie: "Wer selbst gehört und gesehen hat, was diese Flüchtlinge erlebt haben, der wird sehr bescheiden und dankbar für das Leben, das wir Deutsche hier in unserem Land in Sicherheit und mit seinen großartigen Chancen führen dürfen."

Ganz klar, das Glamourpaar möchte helfen. Warum sie ihre Hilfsbereitschaft jetzt jedoch öffentlich gemacht haben, hängt stark mit dem Druck der Öffentlichkeit zusammen. Ständig standen Paparazzi vor der Tür und es wurde getuschelt. Doch eines stand die ganze Zeit fest: Ewig kann man neun Personen nicht verstecken. Leider ließen auch Beschimpfungen nicht lange auf sich warten. Veronica Ferres reagierte nun mit einem Post auf ihrem Facebook-Account: "Wenn du Gutes tust, werden sie zweifeln und dir Hintergedanken vorwerfen. Tu trotzdem Gutes." Ein klares und eindeutiges Statement der Schauspielerin.

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