Felix Klare: Das müssen sie über den "Tatort"-Star wissen

Felix Klare: Das müssen sie über den "Tatort"-Star wissen
Felix Klare als Sebastian Bootz im "Tatort: Der Preis des Lebens" © SWR/Stephanie Schweigert

Seit einigen Jahren spielt er den Stuttgarter "Tatort"-Kommissar Sebastian Bootz. Doch Felix Klare (37, "Vorstadtkrokodile 2") ist auch in anderen spannenden Filmen zu sehen. Seine wichtigste Rolle hat er aber vielleicht privat inne - als vierfacher Familienvater. Sieben Fakten über den Schauspieler:

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Familienmensch, Kommissar, ...

1. Der Familienmensch

Felix Klare ist am 12. Oktober 1978 in Heidelberg, Baden-Württemberg, als jüngstes von vier Kindern zur Welt gekommen. Mit seiner Frau, Schauspielerin Zora Thiessen (34, "Tatort: A gmahde Wiesn"), und den ebenfalls vier gemeinsamen Kindern lebt er in München. "Ich hatte mir immer kleinere Geschwister gewünscht, aber keine bekommen. Vielleicht hat sich das unbewusst ins Erwachsenenalter übertragen, wer weiß", sagte Klare 2014 im Interview mit spot on news über den Wunsch nach seiner eigenen großen Familie.


2. Der Tatort-Kommissar

Gemeinsam mit dem gebürtigen Mannheimer und Wahl-Bayern Richy Müller (60) ermittelt er seit 2008 im Stuttgart-"Tatort" - für Klare der Durchbruch. Vorgänger war der legendäre Hauptkommissar Bienzle, der 25 Fälle lang von Dietz-Werner Steck (79) verkörpert worden ist. Davor ermittelten Werner Schumacher (1921-2004) als Kommissar Lutz in 16 Fällen und Horst Michael Neutze (1923-2006) dreimal als Kommissar Schreitle.


3. Kein Fernseher

Die Arbeit seiner "Tatort"-Kollegen aus den anderen Bundesländern schaut sich Klare übrigens nicht regelmäßig an. "Wenn, dann eher zufällig, weil ich bei Dreharbeiten im Hotel bin", erklärte er vergangenes Jahr im Interview mit den "Stuttgarter Nachrichten". Zu Hause habe er keinen Fernseher: "Ich bin ohne Fernseher aufgewachsen und hatte noch nie einen."


4. "Tatort"-Vorschläge

"Schön wäre mal ein Film, in dem alle gemeinsam ermitteln", sagte Felix Klare vor einiger Zeit in einem Interview mit "focus.de". Doch das ist nicht der einzige Vorschlag, den der Schauspieler für das Format hat. Für ein mögliches Crossover mit seinem Stuttgart-"Tatort" würde er sich ein Team mit zwei Frauen wünschen, "aber ein solches Team gibt es ja bisher nicht". Außerdem habe er auch schon vorgeschlagen, dass Richy Müller und er nach der Trennung von seiner Film-Ehefrau "ein schwules Ermittlerteam" werden: "Aber Richy wollte nicht."


5. Andere Rollen

Einen großen Erfolg feierten Klare und seine Kollegen Nina Kunzendorf, Silke Bodenbender und Kai Wiesinger mit dem mehrfach ausgezeichneten Scientology-Ausstiegs-Drama "Bis nichts mehr bleibt" (2010). Die Erstausstrahlung des Films Ende März 2010 um 20.15 Uhr im Ersten sahen 8,69 Millionen Zuschauer und damit doppelt so viele wie üblicherweise auf einem Mittwoch-Sendeplatz.


2013 war Klare Teil des Ensembles um Iris Berben, das mit "Der Clan - Die Geschichte der Familie Wagner" die Geschichte der Komponistenfamilie nach dem Tod des Familienoberhauptes Richard Wagner nachzeichnete. Seine erste Rolle in einer Kino-Produktion, einer internationalen noch dazu, hatte der Absolvent der Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, 2003 in "Luther" mit Joseph Fiennes in der Titelrolle.


6. Wunsch-Genre Komödie

Wer aufgepasst hat, dem ist sicher nicht entgangen, dass sich unter den genannten Filmen keine Komödie befindet. Eigentlich verwunderlich, denn nach eigenen Angaben kommt Klare "ursprünglich aus dieser Ecke". Im komischen Genre "liegen eigentlich meine großen Stärken", erklärte er spot on news. Zumindest sei ihm das an der Schauspielschule von den Dozenten immer gesagt worden. Bisher habe sich eine große Komödien-Rolle aber noch nicht ergeben.


7. Dürfen seine Kinder zum Film?

Ein Schauspielerpaar und vier Kinder... Eines Tages könnte sich da durchaus die Frage stellen, ob der ein oder andere Sprössling mit vor die Kamera darf. "Die eigenen noch am ehesten. Allerdings nur, wenn ich dabei wäre und wenn sie es ausdrücklich von sich aus wollten", sagte Klare spot on news. Grundsätzlich sei er aber mit Kindern beim Dreh nicht unbedingt einverstanden: "Ich finde, die gehören da nicht hin."



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