FBI ermittelt gegen Cruise und Scientology

FBI ermittelt gegen Cruise und Scientology
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Wer Tom Cruise verärgert, muss Mülltonnen putzen

Schon wieder ist Scientology in große Kritik geraten. Und dieses Mal ermittelt sogar die amerikanische Bundespolizei FBI. Grund: Der Sekte wird Menschenhandel und Sklavenarbeit von Kindern vorgeworfen. Im Visier der Ermittler stehen besonders der Sektenführer David Miscavige (51) und Hollywoodstar Tom Cruise (48), der seit Jahren bekennender Scientologe ist.

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Miscavige soll junge Mitglieder geschlagen, eingesperrt und sogar zehn Jahre alte Kinder wie Sklaven unbezahlt zur Arbeit eingesetzt haben. Cruise wird vorgeworfen, dass er sich von Sektenmitgliedern Motorräder, Autos und ein Büro umbauen lassen hat - für einen Lohn von 50 Dollar (37 Euro) pro Woche, das berichtet die Wochenzeitschrift ‚New Yorker’. Scientology streitet alle Vorwürfe ab und Tom Cruise will sich natürlich auch nicht äußern.

FBI ermittelt gegen Cruise und Scientology
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Doch die Schlinge um Tom Cruise und seine selbst ernannte Kirche zieht sich immer weiter zu. Jetzt hat Oscar-Gewinner Paul Haggis über Scientology ausgepackt. Er war selbst 35 Jahre lang Mitglied der Sekte, der Schwulenhass der Sekte trieb ihn 2009 schließlich zum Ausstieg, denn Haggis ist Vater zweier lesbischer Töchter.

Der Regisseur berichtet, dass Tom Cruise eine "gehätschelte Schlüsselfigur von Scientology“ ist. Wer ihn verärgert, bekommt auch die Wut der Sekte zu spüren. Auch er selbst musste wegen eines Witzes über die Scientologen, der Tom Cruise zu Ohren gekommen war, vor einem Untersuchungsausschuss der Kirche Buße tun. Tommy Davis, der Leiter des Celebrity Centers in Hollywood, wurde sogar ins Erziehungslager der Scientology in Florida geschickt, wo er bis frühmorgens Mülltonnen mit der Zahnbürste putzen musste. Warum? Er hatte Tom Cruise verärgert.

Bildquelle: Splashnews/ Wenn

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