Fatih Akin findet viele Jugendfilme "albern und peinlich"

Fatih Akin
Der Regisseur Fatih Akin wirbt für "Tschick". Foto: Jörg Carstensen © deutsche presse agentur
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Der deutsche Regisseur Fatih Akin (43) ist von vielen Kinofilmen für junge Leute enttäuscht.

"Wenn ich den Jugendkram von heute sehe, "Transformers" oder "Die Tribute von Panem", kann ich damit nicht viel anfangen. Auch bestimmte Jugendfilme von hierzulande, die finde ich alle nicht geil. Die sind mir zu doof", sagte Akin der "Berliner Zeitung" (Freitag). Er meine das nicht arrogant, aber viele solcher Filme seien "albern und peinlich".

Der Hamburger Filmemacher ("Gegen die Wand") bringt kommende Woche die Verfilmung von Wolfgang Herrndorfs Abenteuerroman "Tschick" in die Kinos. Der Autor, der vor drei Jahren starb, bezeichnete sein Werk einst als Jugendroman, Akin dagegen nennt das im Interview eine Fehleinschätzung: "Ich glaube auch, dass diese gewisse Nostalgie, mit der er geschrieben hat, bei den Erwachsenen Anklang gefunden hat."


Quelle: DPA
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