Fasten: Neun ungewöhnliche Verzicht Ideen

Fasten: Neun ungewöhnliche Verzicht Ideen
Wahrscheinlich würde es It-Girl Olivia Palermo auch guttun, eine Zeit lang aufs shoppen zu verzichten © ddp images

Die tollen Tage sind vorbei. Statt wilder Verkleidungen und feuchtfröhlicher Stimmung ist jetzt Verzicht angesagt. Der Aschermittwoch ist der Startschuss für die Fasten-Zeit. Viele streichen deswegen Alkohol und Süßigkeiten aus ihrem Leben. Doch wenn wir ehrlich sind, belasten uns nicht Schokolade und Co., sondern ganz andere Dinge. Würden Sie zum Beispiel 40 Tage ohne Smartphone auskommen? Gut, soweit wollen wir nicht gehen. Diese neun Verzicht-Ideen sind umsetzbar und wirken garantiert befreiend:

Von Facebook bis Shoppen

Shopping-Pause

Es ist geradezu verlockend: In den Geschäften hängt gerade jetzt die neue Frühjahrs-Kollektion und lädt zum ausgiebigen Shopping ein. Verzicht fällt da besonders schwer. Es tut aber trotzdem gut, nicht jedem Einkaufs-Verlangen sofort nachzugeben. Notieren Sie sich stattdessen die Teile, die ihnen besonders gut gefallen und wägen Sie nach der Fastenzeit ab, ob sie es wirklich brauchen. Der eine oder andere Fehlkauf bleibt so bestimmt erspart!


Kein Facebook

Hand aufs Herz - wie oft am Tag checken Sie Facebook? Wenn die Antwort größer als eins ist, wird es höchste Zeit für einen kurzfristigen Facebook-Rückzug. Denn niemand muss minutengenau darüber informiert sein, was seine Freunde gerade tun. Facebook zählt zu den größten Zeitfressern und lenkt meistens nur unnötig ab. Deaktivieren Sie ihr Konto für die kommenden Wochen und steigen Sie stattdessen auf persönliche Kommunikation um. Die wirklich wichtigen Dinge werden Sie so trotzdem erfahren, vielleicht sogar schneller als sonst.


Kein Zucker

35 Kilogramm. Kaum vorstellbar, aber so viel Zucker verbraucht im Schnitt jeder Deutsche pro Jahr. Das klingt nicht nur viel, sondern ist es auch. Zu viel um ehrlich zu sein. Versuchen Sie deswegen Ihren Zucker-Konsum in den nächsten Tagen so gut es geht herunterzufahren. Achten Sie vor allem auf versteckte Süß-Fallen wie Fruchtjoghurt oder Softgetränke. Gute Tipps, findet man dazu im Buch "Goodbye Zucker" von Sarah Wilson.


Kein TV

Was machen Sie für gewöhnlich nach der Arbeit? Einkaufen, Abendessen, Fernsehen? So sieht der Feierabend zumindest für die meisten aus. Um mal wieder ein bisschen Abwechslung in den Alltagstrott zu bekommen und sich nicht tagtäglich vollflimmern zu lassen, sollten Sie sich im TV-Fasten ausprobieren. Es klingt simpel, aber lesen Sie lieber mal wieder Zeitung und ein gutes Buch. Oder veranstalten Sie einen Spieleabend mit der Familie. Kochen Sie ausgiebig oder backen Sie Kekse. Die Möglichkeiten sind endlos.


Kein Auto

Zugegeben, dieser Vorschlag ist in einer Großstadt viel leichter umsetzbar als auf dem Land. Aber einen Versuch ist es allemal wert. Lassen Sie das Auto stehen und laufen Sie zum Einkaufen oder in die Arbeit. Bei trockener Witterung können Sie auch jetzt schon das Fahrrad hervorholen. Ganz nebenbei bringen Sie sich so auch noch in Frühlings-Form. Und bei weiten Strecken lassen sich in vielen Fällen immer noch Fahrgemeinschaften schließen oder die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen.


Kein Kaffee

Für viele geht jeder gute Morgen mit einer Tasse Kaffee los. Dagegen ist grundsätzlich auch nichts einzuwenden. Trotzdem tut es dem Körper einmal gut auf das Aufputschmittel zu verzichten. Das mag am Anfang vielleicht schwer fallen, doch wird mit der Zeit immer leichter. Für absolute Müdigkeitsanfälle können Sie immer noch auf Grün- oder Schwarztee ausweichen.


Keine Tierprodukte

Der Verzicht auf Fleisch ist ein Fasten-Klassiker. Gehen Sie dieses Jahr doch noch einen Schritt weiter und streichen alle tierischen Produkte. Da der vegane Lebensstil jetzt sowieso voll im Trend liegt, wird es Ihnen nicht schwer fallen Ersatzprodukte zu finden. Anstatt Kuhmilch schmeckt auch Soja- oder Mandelmilch lecker. Hackfleisch können Sie mit Seitan aus dem Bio-Laden ersetzen.


Kein Fertigessen

Wem der Veganismus dann doch zu viel ist, kann seinem Körper trotzdem etwas Gutes tun. Verbannen Sie für die nächste Zeit alle Fertigprodukte aus ihrem Kühlschrank. TK-Pizzen, Ravioli oder Asia-Nudeln sind meistens sowieso nur ungesund und sorgen für unerwünschte Pfunde. Außerdem sind die Zutaten oft alles andere als klar aufgeschlüsselt. Selber kochen ist gut für die Figur und schmeckt obendrein noch besser.


Kein Meckern und Motzen

Die Deutschen sind dafür bekannt, sich über alles und jeden aufzuregen. Eine schmeichelnde Eigenschaft ist das aber nun wirklich nicht. Schlucken Sie Ihren Ärger in Zukunft lieber herunter und gehen Sie mit einem Lächeln durchs Leben. Das wird nicht nur Ihre Lebenseinstellung ändern, sondern auch die Ihrer Mitmenschen. Gute Laune steckt eben an!



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