‚Fast & Furious 7‘: Der letzte Film von Paul Walker bricht alle Rekorde

'Fast & Furious 7' - Filmszene mit Paul Walker
Paul Walker in seiner letzten Rolle in 'Fast & Furious 7' © dpa, Universal Pictures

Tod von Paul Walker macht den Film umso erfolgreicher

Es ist sein größter Erfolg, doch selbst miterleben kann er ihn nicht mehr: Nach seinem tragischen Tod bricht Paul Walkers letzter Film ‘Fast & Furious 7‘ derzeit jede Menge Rekorde. In dem Action-Abenteuer ist der beliebte Schauspieler, der am 30. November 2013 mit nur 40 Jahren bei einem Autounfall starb, zum letzten Mal auf der Leinwand zu sehen. Ein bitterer Verlust für seine Fans und vor allem für seine Kollegen, denen man beim Interviewtermin deutlich anmerkt, wie schwer es ihnen immer noch fällt, über ihren verstorbenen Freund und Kollegen zu sprechen.

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Beim schauspielernden Rapper Tyrese Gibson kann man die Anspannung deutlich spüren, hat er doch einen seiner besten Freunde verloren. Sein Pullover mit Paul Walkers Gesicht drückt mehr aus, als er momentan selbst sagen kann."Das ist einer der unangenehmsten Presse-Termine überhaupt. Aber wir wollen der Welt von diesem Film erzählen. Es ist Pauls letzte Arbeit, sein letztes Kunstwerk", erzählt er im 'RTL'-Interview. Hollywoodstar Vin Diesel schwärmt: "Er war einer der besten Menschen, die ich in meinem Leben getroffen habe. Er war ein Engel."

Zukunft des Films war lange ungewiss

Plakatwerbung für 'Fast & Furious 7'
Werbeplakat für Paul Walkers letzten Film © J I X J A X / Splash News

Lange war fraglich, ob ‚‘Fast & Furious 7‘ überhaupt ins Kino kommen würde. Als Paul Walker tödlich verunglückte, war erst die Hälfte seiner Szenen im Kasten. Die Dreharbeiten wurden für vier Monate unterbrochen. Dann entschlossen sich die Filmemacher dazu, Pauls Brüder Caleb und Cody Walker als Doubles einzusetzen. Den Rest musste digitale Trickserei richten. Schauspieler und Rapper Ludacris berichtet: "Manchmal habe ich am Set über meine Schulter geschaut und seine Brüder gesehen und dachte, es sei Paul. Es war ein bisschen gruselig, aber gleichzeitig lebt Paul in ihnen weiter."

Vin Diesel gedachte seines verstorbenen Freundes mit einer ganz besonders rührenden Geste: Als er vor kurzem Vater wurde, benannte er sein Töchterchen nach Walker. "Paul war derjenige, der mir sagte, dass ich nach der Geburt unbedingt die Nabelschnur durchschneiden soll“ , erinnert sich Vin Diesel. “Und als ich das vor zwei Wochen gemacht habe, musste ich sofort an Paul denken. Als es darum ging, meiner Tochter einen Namen zu geben, kam nur Pauline in Frage."

So tragisch es ist, der Tod von Paul scheint den Erfolg von ‚Fast & Furious 7‘ zusätzlich zu beflügeln. Weltweit hat der Streifen bereits 348 Millionen Euro eingespielt. Hier in Deutschland ist es bereits der beste Kinostart des Jahres und hat damit prompt '50 Shades Of Grey‘ von rechts überholt. "Ich glaube, Paul schaut heute lächelnd auf uns herab“, vermutet Ludacris. „Wir ehren ihn mit diesem Film auf die bestmögliche Weise." Durch seinen Tod ist Paul Walker zur Legende geworden, sein Film macht ihn unsterblich.

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