Fan verklagt Kanye West: Wollte der Musiker mit einer Lüge den Streamingdienst Tidal retten?

Kanye West wird von Fan verklagt
Kanye West wird von einem Fan verklagt © Nancy Kaszerman/ImageCollect

"Mein Album wird es niemals auf Apple geben. Und es wird nie auf dem Markt erhältlich sein... Ihr könnt es nur auf Tidal kriegen." Dieses Versprechen gab Kanye West (38, "Bound 2") seinen Fans Mitte Februar auf Twitter. Doch Pustekuchen: Justin Baker-Rhett, ein Anhänger Wests, wirft seinem Idol nun vor, gelogen zu haben und hat Klage eingereicht.

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Versprechen gebrochen?

Einem Bericht von "TMZ" zufolge hat Rhett das Gefühl, er und andere Fans seien hinters Licht geführt und dazu verleitet worden, "für die Rettung Tidals zu blechen". Immerhin mussten sie, um auf "The Life of Pablo" zugreifen zu können, monatlich rund zehn Dollar Beitragskosten zahlen. Zehn Dollar, die sie sich offenbar hätten sparen können - zumal Wests Platte inzwischen auch auf Apple Music, Spotify und sogar auf der Website des Rappers erhältlich ist.

West habe mit seiner Lüge die Nutzerzahlen bei Tidal in die Höhe getrieben, so also der Vorwurf der Klage. Und tatsächlich hatte der Streaming-Dienst im März vermeldet, dass die Marke von drei Millionen Nutzern geknackt worden sei. Ein Umstand, der vor allem Wests Musikerkollegen und Tidal-Gründer Jay Z (46, "Holy Grail") gefreut haben dürfte...

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