Evakuierung: Mette-Marits Horrorflug

Mette-Marit und Haakon mussten aus einer SAS-Maschine evakuiert werden.
Mette-Marit bedankte sich später bei den Crew-Mitgliedern von SAS. © dpa, epa Scanpix Bjorn Larsson Rosval

Ein Triebwerk fiel mit lautem Knall beim Start aus

Ein Flugzeugabsturz ist die Horror-Vorstellung für jeden Flugangst-Geplagten. Für Prinzessin Mette-Marit und Kronprinz Haakon ist dieser Horror jetzt beinahe Wirklichkeit geworden: Als am 5. Februar ein Triebwerk ihrer Maschine beim Start mit lautem Knall ausfiel, mussten alle Passagiere über Notrutschen eiligst evakuiert werden.

Wie eine Sprecherin der Fluggesellschaft 'SAS' im Rundfunk mitteilte, entwickelte sich Rauch innerhalb der Maschine, sodass die unter Flugangst leidende Prinzessin zusammen mit ihrem Mann und 133 weiteren Fluggästen das Flugzeug so schnell wie möglich verlassen musste. Die Maschine war aber entgegen ersten Informationen noch nicht abgehoben.

Prinzessin Mette-Marit muss die Evakuierung erstmal verdauen.
Gegen ihre Flugangst holte Mette-Marit sich schon psychologische Hilfe. © REUTERS, ARND WIEGMANN

Mette-Marit musste ihrem tiefsitzenden Schock gleich via Twitter Luft machen: "Ok, mein Vormittag wurde ein bisschen aufregender als erwartet. Puh! Immer noch nicht ganz über Flugangst hinweg." Kurz danach dachte sie wohl auch über den öffentlichen Einfluss ihrer Meldung nach und nahm die Fluggesellschaft in Schutz: "Leute, mit denen man sich sicher fühlt", postete sie in ihrer nächsten Twitter-Meldung zusammen mit einem Foto der 'SAS'-Maschine. Laut 'Stern.de' durfte Mette-Marit beim zweiten Anlauf sogar beim Piloten im Cockpit mitfliegen.

Die 38-Jährige hatte ihre tiefsitzende Flugangst zuvor schon mit psychologischer Hilfe bekämpft und laut eigener Aussage auch einigermaßen unter Kontrolle bekommen. Doch so ein Ereignis kommt da bestimmt nicht sehr gelegen.

(Bildquelle: dpa/Reuters)

— ANZEIGE —