Eva Mattes will "auch mal provozieren"

Eva Mattes
Eva Mattes © Cover Media

Eva Mattes (60) wird ihre Zeit beim Bodensee-'Tatort' sicher vermissen, freut sich aber auch auf neue Herausforderungen.

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Darum das 'Tatort'-Aus

Noch dreimal ermitteln, dann ist Schluss: 2016 gibt die erfolgreiche Darstellerin ihre Polizeimarke nach 14 Jahren als Kommissarin Klara Blum ab.

"Nach so vielen Jahren wird es sicher Trennungsschmerz geben. Aber ich wollte auch aufhören", erklärte die Bayerin im Interview mit der 'Bild'-Zeitung. Auf die Zukunft freut sie sich - und wie es aussieht, dürfen ihre Fans sie von einer ganz neuen Seite kennenlernen: "Als Kommissarin steckt man dann doch in einer Art Schublade. Die öffnet sich jetzt. Ich möchte wieder kritischere Filme drehen, auch mal provozieren und weniger gefällig sein", betonte die Künstlerin.

Gestern Abend [8. Februar] war allerdings noch einmal 'Tatort' angesagt, als 'Château Mort' über die Bildschirme flimmerte. Geübte Beobachter merkten gleich, dass dieser 'Tatort' neue Wege geht - und das bis zurück ins Jahr 1848, wo der Zuschauer mitten in die badische Revolution geführt wurde! "Rückblenden in eine so lang zurückliegende Zeit gab es beim 'Tatort' noch nie", betonte Drehbuchautor Stefan Dähnert gegenüber 'Bild am Sonntag' stolz.

Doch nicht nur die Rückblenden waren neu: Klara Blum kam ihrem schweizer Kollegen Matteo Lüthi (gespielt von Roland Koch) näher, der ihr zum 50. Geburtstag ein wichtiges Beweisstück schenkte. Es bleibt abzuwarten, ob sich in den letzten beiden Bodensee-Folgen daraus mehr entwickelt.

Die Zuschauer jedenfalls blieben dran: 9,38 Millionen sahen Eva Mattes viertletzten 'Tatort'-Fall.  

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