Eva Hassmann spielte schon mit Terence Hill und Bud Spencer

Die Schauspielerin Eva Hassmann
Die Karriere der Schauspielerin Eva Hassmann © picture alliance / Geisler-Fotop, Jacqueline Quintern/Geisler-Foto

Von Terence Hill über Otto bis Dieter Wedel

Lange bevor Eva Hassmann die für sie richtungsweisende Rolle in Ottos ‘Katastrophenfilm’ angenommen hatte, wollte sie Schauspielerin werden.

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Sie war gerade einmal neun Jahre alt, als sie dafür erstmals Unterricht in Gesang sowie Ballett- und Stepptanz nahm. Aber auch die Schauspielerei hatte es Eva Hassmann in jungen Jahren angetan. Da sie Teil einer freien Theatergruppe war, konnte sie früh an ihrem Talent feilen. Erste kleinere Rollen, etwa am ‘Staatstheater Oldenburg’, ließen nicht lange auf sich warten. Wegweisend für ihre berufliche Zukunft sollte ihr Studium am ‘Lee Strasberg Theatre and Film Institute’ sein. Dort wurden ihr die Grundkenntnisse in Sachen Schauspiel, Sprechen, Tanz und Gesang beigebracht. Doch damit nicht genug: An der ‘University of California’ lernte sie eine weitere Facette des Films kennen: die Regiearbeit. Eine Lehre, die ihr in späteren Jahren sogar eine renommierte Auszeichnung einbringen sollte.

Doch bis dahin war es ein langer Weg: Im Jahr 1993 war die blonde Schauspielerin erstmals in einem TV-Film zu sehen. In ‘Einfach nur Liebe’ von Regisseur Peter Timm gab Eva Hassmann ihr Debüt vor der Kamera. Nur ein Jahr später machte Hassmann gleich zwei besondere Erfahrungen. Zum einen gehörte sie in der Episode ‘Falsches Alibi’ zum ersten Mal zum ‘Tatort’-Cast. Zum anderen war sie hautnah dabei, als Terence Hill und Bud Spencer erstmals nach zehn Jahren wieder gemeinsam an einem Filmprojekt arbeiteten. Beim Comeback-Film der beiden Kult-Stars mit dem Titel ‘Die Troublemaker’ durfte Eva Hassmann die Rolle der Melle übernehmen. Es folgten ein weiterer ‘Tatort’-Streifen sowie eine Reihe von TV-Filmen, darunter 2006 Dieter Wedels Zweiteiler ‘Papa und Mama’. Ihren persönlich wichtigsten Erfolg erzielte Eva Hassmann mit dem Kurzfilm ‘Mad Lane’. Hier trat sie nicht nur als Hauptdarstellerin, sondern auch als Autorin, Regisseurin und Produzentin in Erscheinung. Hassmann gelang es dabei, die Erfahrungen aus ihrer USA-Zeit einfließen zu lassen und einen vielbeachteten Film auf die Beine zu stellen. Für ihre Arbeit wurde sie 2006 mit dem ‘Sacramento Film Award for Best Short Film’ ausgezeichnet. Vor allem im Rahmen von nationalen und internationalen Filmfestivals wurde ‘Mad Lane’ in dieser Zeit gefeiert, wie den ‘Internationalen Hofer-Filmtagen’ und dem ‘Filmfestival Max Ophüls’.

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