Ethan Hawke ist gegen "Boyhood 2"

Ethan Hawke ist gegen "Boyhood 2"
Ethan Hawke hat sich klar gegen eine Fortsetzung von "Boyhood" ausgesprochen © Charles Sykes/Invision/AP

Filmemacher Richard Linklater (54) hat zuletzt den Anschein gemacht, einer Fortsetzung von "Boyhood" nicht abgeneigt zu sein. Einer findet ein derartiges Gedankenspiel aber nicht sonderlich gut: Ethan Hawke. Der Schauspieler, der bei der vergangenen Oscar-Verleihung für den Streifen eine Nominierung als bester Nebendarsteller einheimsen konnte, findet im Interview mit der US-Seite "Collider" auch gute Gründe, warum das einmalige Projekt auch einmalig bleiben sollte.

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Lieber keine Fortsetzung

"Ich finde, dass ,Boyhood' so einzigartig war und der Grund, warum der Film funktioniert, ist weil er einen Anfang, eine Mitte und ein Ende hat. Wir Amerikaner verstehen das Raster von der ersten bis zur zwölften Klasse. Und es ist die einzige Zeit in unser aller Leben, in der wir in derselben Lage sind. Dann endet die High School und wir werden in unser Leben entlassen." Und das unterscheidet sich bei allen Menschen ab diesem Zeitpunkt nun einmal so sehr, dass es keinen wirklichen gemeinsamen Nenner wie in "Boyhood" gäbe.


Sollte es also tatsächlich eine Fortsetzung geben, Hawke wäre wohl nicht mehr mit dabei. Fraglich ist ohnehin, wann Linklater für ein derartiges Projekt Zeit finden könnte. Derzeit arbeitet er an der Komödie "That's What I'm Talking About", außerdem soll der Regisseur laut des Berichts heißer Anwärter für die Verfilmung von "Where'd You Go, Bernadette" sein.

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