Hollywood Blog by Jessica Mazur

Erziehungstipps a la Hollywood: Essen vorkauen, Stillen bis ultimo, Plazentapillen

Erziehungstipps a la Hollywood: Essen vorkauen, Stillen bis ultimo, Plazentapillen
Erziehungstipps a la Hollywood: Essen vorkauen, Stillen bis ultimo, Plazentapillen © Bildquelle: Splash

von Jessica Mazur

Hollywoodstars sind schön, schlank, reich und sie wissen scheinbar alles. Natürlich auch, wenn es um das Thema 'Kindererziehung' geht. Aus diesem Grund hat die 'LA Times' pünktlich zum Muttertag am Sonntag für alle Mütter den 'So erziehe ich mein Kind wie ein Celebrity'-Leitfaden zusammengestellt. Und siehe da, es ist ganz einfach die Erziehungstipps der Promis beim eigenen kleinen Schreihals anzuwenden. Alles, was Frau dafür braucht sind ein paar Brüste, gute Zähne, keine Geschmacksnerven und viel, viel Geduld...

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Na dann mal los: Erziehungstipp Nummer 1 kommt von Mayim Bialik. Die Schauspielerin ('The Big Bang Theory'), die im vorigen Jahr für Aufregung sorgte, weil sie dabei fotografiert wurde, wie sie ihren dreijährigen Sohn in der New Yorker U-Bahn stillte, ist so etwas wie DIE Stimme Hollywoods, wenn es um das Thema 'Muttermilch' geht. Ihre Devise lautet: Stillen, stillen und noch mal stillen. Und zwar so lange, bis die lieben Kleinen quasi von alleine sagen: Lass mal gut sein Mama, ich kann deine Brust nicht mehr sehen!

In dem Fall tritt dann Erziehungstipp Nummer 2 in Kraft. Der kommt von Alicia Silverstone. Die Schauspielerin plädiert nicht nur dafür, Kinder vegan zu ernähren, sie postete auch unlängst ein Video, in dem sie zeigt, wie sie ihren Sohn Bear Blu füttert. Silverstones Taktik: Sie kaut das vegane 'Körnerfutter' vor und reicht es dann von ihrem Mund in den Mund ihres Sohnes weiter. Alicia begründet ihre Fütterungstechnik damit, dass Kinder in anderen Kulturen seit Jahrhunderten auf diese Weise an feste Nahrung herangeführt werden. Kinderärzte warnen zwar davor, dass Mütter durch das Vorkauen der Nahrung Bakterien an ihre Kids weitergeben können, doch was wissen die schon...?

Erziehungstipp Nummer 3 kommt von January Jones. Als moderne Frau von heute denkt January nicht nur an das Kind, sondern auch an das Wohlergehen der Mutter. Deshalb rät sie allen Frauen zu Plazenta-Pillen. Soll heißen, die eigene Plazenta wird getrocknet, in Pillenform gebracht und dann geschluckt. Angeblich DAS Wundermittel gegen 'Baby Blues'. Tatsache ist, Plazenta-Pillen werden hier in Hollywood immer populärer und wurden auch mir drei Tage nach der Geburt meiner Tochter feierlich von meiner Hebamme überreicht. Ich bin aber wohl nicht 'Promi' genug, denn nach dem ersten missglückten Versuch, zwei der Pillen mit zugehaltener Nase herunter zu schlucken, stehen die Dinger unangetastet bei mir im Freezer. Wer also mal probieren will, just gimme a call!

Und last but not least, kommt Erziehungstipp Nummer 4 von Gisele Bündchen. 'Supermom' Bündchen kann ja irgendwie alles, wenn es um das Thema 'Kinder' geht. Sie gab an, dass ihre natürlich Geburt nicht im Geringsten schmerzte, sie ernähre Klein-Benjamin so gesund, dass er, wie sie sagt, Broccoli für Dessert halte, und das sie es mit viel, viel Geduld geschafft habe, dass ihr Sohn mit sechs Monaten sein großes Geschäft nicht mehr in die Windeln mache, sondern täglich zu einer bestimmten Zeit über der Toilettenschüssel.

Na klasse, und unsereins ist schon froh, wenn die Pampers nicht ausläuft. Ihr seht also, es ist ein totales Kinderspiel, den Nachwuchs wie ein Promi zu erziehen. Fehlt nur noch ein total alberner Vorname und schon steht dem 'Baby made a la Hollywood' nichts mehr im Wege. In diesem Sinne Happy (belated) Mothers Day! ;).

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur.

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© Bild: Jessica Mazur