Erstmals Canovas drei "Tänzerinnen" vereint

Canova und der Tanz»
Drei Statuen von Tänzerinnen im Berliner Bode-Museum. Foto: Paul Zinken © deutsche presse agentur
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Der Bildhauer Antonio Canova (1757-1822) gilt als einer der wichtigsten Vertreter des italienischen Klassizismus. In Berlin sind jetzt erstmals seine drei bekannten "Tänzerinnen" gemeinsam zu sehen.

Die etwa lebensgroßen Marmorskulpturen, in Italien, St. Petersburg und Berlin zuhause, könnten als Höhepunkt von Canovas lebenslanger Auseinandersetzung mit dem Tanz gelten, teilten die Staatlichen Museen vor der Ausstellungseröffnung mit.

Insgesamt werden von Freitag an im Bode-Museum zahlreiche Skizzen, Malereien und Skulpturen des Künstlers gezeigt. Sie machen deutlich, wie er mit Zeichnungen und Bildern das gestalterische Fundament für seine Marmorarbeiten schuf. Neben den scheinbar schwerelosen Körpern der drei Tänzerinnen gehört auch die 1796 entstandene "Hebe" (Göttin der Jugend) zu den herausragenden Werken. Die Ausstellung auf der Museumsinsel ist bis zum 22. Januar 2017 zu sehen.


Quelle: DPA
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