Erster Trailer zu "Sully": Tom Hanks hat Probleme mit dem Held-Sein

Er wurde als Held gefeiert und sein Handeln ging als Heldentat in die Geschichte ein: Der erfahrene US-Pilot Chesley B. "Sully" Sullenberger führte am 15. Januar 2009 erfolgreich eine Notwasserung durch. Er landete eine US-Airways-Maschine mit 155 Personen an Bord sicher auf dem Hudson River in New York. Alle Passagiere überlebten, einige wurden nur leicht verletzt. Ein Stoff, aus dem Filme gemacht werden: Clint Eastwood (86, "American Sniper") führt Regie, Tom Hanks (59, "Ein Hologramm für den König") spielt Sully und beim ersten Trailer bekommt man Gänsehaut.

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Erster Trailer zu "Sully": Tom Hanks hat Probleme mit dem Held-Sein

Held oder Anti-Held?

Eines wird in diesen zwei Minuten klar: Auch wenn er als Held vom Hudson bekannt wurde, hat Sully so seine Probleme mit dem Held-Sein. "Ich fühle mich nicht wie ein Held", erklärt Hanks alias Sully in einem im Trailer geführten Interview. Er sei überwältigt von der ganzen Aufmerksamkeit, hört man ihn sagen. Die Notwasserung glückte zwar, dennoch wird eine Untersuchung eingeleitet. In deren Verlauf wird Sullys Leben auseinander genommen: Seine Ehe, ebenso wie sein Trinkverhalten und seine psychische Verfassung. Hätte er den Flughafen noch erreicht? Sind gar nicht beide Motoren ausgefallen? Wann hat er das letzte Mal getrunken?


Während ihm die Passagiere dankbar sind, beginnt für den damals 58-Jährigen ein Spießrutenlauf. "Ich war 40 Jahre in der Luft, aber am Ende werde ich an 208 Sekunden beurteilt", so Sully resignierend. Zweimal ging der Pilot nach der Landung durch die sinkende Maschine, um sicherzustellen, dass wirklich kein Mensch mehr an Bord war. Szenen, die jeden Fluggast berühren. Vor allem wenn man ihn durchsagen hört: "Bereiten Sie sich auf einen Aufprall vor!" Neben Hanks sind u.a. Aaron Eckhart, Laura Linney und Sam Huntington zu sehen. Der Film wird am 01. Dezember 2016 in den deutschen Kinos anlaufen.



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