Enrique Iglesias: "Anna Kournikova ist große Liebe meines Lebens"

Enrique Iglesias: "Anna ist meine große Liebe"
Sind seit 15 Jahren in einer glücklichen Beziehung: Enrique Iglesias und Anna Kournikova © Splash News

Beruflich hat er sich mit seiner aktuellen Single "Duele El Corazon" wieder als Meister der Sommerhits bewiesen und auch privat läuft es gut: Sänger Enrique Iglesias (41) ist seit 15 Jahren glücklich mit der ehemaligen Tennisspielerin Anna Kournikova (33) zusammen. Im Interview mit spot on news spricht er über das Geheimnis ihrer Beziehung und stellt klar, was er von der Ehe hält. Verraten hat er außerdem, wie Julio Iglesias (72) als Vater war - und ob er selbst einmal einer sein möchte.

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Enrique Iglesias und Anna Kournikova sind seit 15 Jahren ein Paar

 

 

Sie sind seit 15 Jahren in einer Beziehung - ohne Skandale oder Drama. Was ist Ihr Geheimrezept?

 

Enrique Iglesias: Das weiß ich nicht. Ich bin ja kein Beziehungsexperte...

 

...aber 15 Jahre sind schon eine lange Zeit.

 

Iglesias: Aber das heißt ja nicht, dass ich ein Experte bin. Das bedeutet einfach, dass ich Glück habe, mit jemandem zusammen zu sein. Wir respektieren uns, wir lieben uns und wir verstehen uns. Natürlich gehen auch wir durch Höhen und Tiefen wie jeder andere auch. Beziehungen können harte Arbeit sein. Manchmal schaffst du es, manchmal nicht. Wir haben Glück gehabt und die schweren Zeiten immer überstanden und die guten dagegen umso mehr genossen.

 

Ist Anna die Liebe Ihres Lebens?

 

Iglesias: Jetzt würde ich zu Hundertprozent ja sagen. Aber ich werde diese Frage erst dann wirklich beantworten können, wenn ich 90 Jahre alt bin. Aber ich will es bejahen. Nachher liest sie dieses Interview noch...

 

...und dann gibt's Ärger.

 

Iglesias: Nein, deswegen sage ich es wirklich nicht. Ich meine das ehrlich. Sie ist die Liebe meines Lebens.

 

Ich habe gelesen, dass Sie die Ehe kritisch sehen. Wieso?

 

Iglesias: Ich habe die Ehe nicht kritisiert. Ich meinte damals lediglich, dass die Ehe dich nicht unbedingt glücklicher macht oder du deinen Partner dadurch mehr liebst. Ich habe nichts gegen die Ehe, ganz im Gegenteil: Ich bin für die Ehe. Aber ich denke eben, dass sie dir keine Garantie zum Glücklichsein gibt. Ich habe enge Freunde, die verheiratet und nicht wirklich glücklich sind. Andere Freunde sind dagegen nicht verheiratet und sehr glücklich. Und dann habe ich auch Freunde, die glücklich verheiratet sind. Da gibt es wohl kein Geheimrezept.

 

Glauben Sie, dass die Beziehung der Eltern die ihrer Kinder beeinflusst?

 

Iglesias: Absolut, ja! Ob sie zusammen sind oder nicht.

 

Ihre Eltern haben sich damals getrennt.

 

Iglesias: Das stimmt. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass es besser ist, wenn sich Eltern im Guten trennen als nur wegen der Kinder zusammenzubleiben, obwohl sie sich nicht mehr verstehen. Ich hatte Glück, dass meine Eltern sich damals trotz Trennung noch verstanden und respektiert haben. Ich habe sie nie streiten sehen. Sicher haben sie das auch getan, aber eben nicht vor uns. Und das ist sehr wichtig für ein Kind.

 

Ist das also der Grund für Ihre Einstellung zur Ehe?

 

Iglesias: Nein, das hat absolut nichts damit zu tun. Ich betone nochmal: Ich bin nicht gegen die Ehe. Ich finde, sie ist etwas Wunderbares. Besonders, wenn man mit der richtigen Person verheiratet ist.

 

Sind Sie denn verheiratet?

 

Iglesias: Das weiß nicht mal ich. Stellen Sie sich einmal vor, verheiratet zu sein und es nicht zu wissen... In der Nacht muss ich wohl sehr betrunken gewesen sein. (lacht)

 

Was bedeutet Ihnen Familie?

 

Iglesias: Familie ist sehr wichtig, es ist ein System der Unterstützung. Mit Familie meine ich aber nicht nur Blutsverwandte, ich zähle auch enge Freunde dazu. Menschen, die immer um einen herum sind. Das macht dich zu dem, der du bist und der du einmal sein wirst.

 

Möchten Sie irgendwann Vater sein?

 

Iglesias: Ich würde sehr gerne Kinder haben. Noch ist zwar nichts geplant... Aber jetzt wo Sie es sagen, vielleicht sollte ich gleich heute Abend damit anfangen.

 

Würden Sie dann ein paar Dinge anders machen als Ihr Vater?

 

Iglesias: Mein Vater war ein großartiger Vater. Er war zwar viel beschäftigt, aber das heißt nicht, dass er kein guter Vater war. Obwohl ich ihn nicht so oft gesehen habe, als ich klein war, wusste ich immer, dass er da sein würde, wenn ich ihn brauche. Und das bedeutet viel. Ok, er hat mich nicht jeden Tag zur Schule gebracht, oder überhaupt mal (lacht), aber trotzdem. Er war ein liebevoller Vater. Er war da, wenn es mir schlecht ging. Ich kann mich nicht beschweren.

 

Sie würden also nichts anders machen?

 

Iglesias: Sollte ich Vater werden, würde ich natürlich etwas mehr zuhause sein und weniger reisen wollen. Aber das bedeutet nicht, dass ich bedauere, wie ich großgezogen wurde. Ich hatte wirklich Glück. Hoffentlich kann ich einmal ebenso verantwortungsvoll und respektvoll sein wie meine Eltern.

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